1979

Oktober 1979: Ausschreibung eines Wettbewerbs in Form eines „Planungsgutachtens Wissenschaftszentrum Berlin“, um die auf verschiedene Standorte in Berlin (Griegstr., Platz d. Luftbrücke, Potsdamer Str., Steinplatz) verteilten Internationalen Institute des WZB in einem Neubau  zusammenzuführen

September 1980: Meinolf Dierkes wird erster Präsident des WZB

1981

Januar 1981: Gutachten des Wissenschaftsrats, der seit 1979 regelmäßig die Einrichtungen der „Blauen Liste“ evaluiert, über das WZB

April 1981: Bernhard Gahlen wird Direktor für den Forschungsschwerpunkt Strukturpolitik am Internationalen Institut für Vergleichende Gesellschaftsforschung

November 1981: Udo E. Simonis wird Direktor für den Forschungsschwerpunkt Umweltpolitik am Internationalen Instituts für Umwelt und Gesellschaft

1982

Dennis C. Mueller wird Direktor für den Forschungsschwerpunkt Strukturpolitik am Internationalen Institut für Management und Verwaltung

1984

Juli 1984: Eine Sachverständigenkommission unter maßgeblicher Beteiligung von Wolfgang Zapf –  auch bekannt als „Zapf-Kommission“ − legt den Zuwendungsgebern, die das WZB mit seiner anwendungsorientierten Ausrichtung zur Disposition stellen, Vorschläge für dessen zukünftige Entwicklung vor, empfohlen wird eine Reduzierung von wissenschaftlicher Politikberatung und eine stärkere Fokussierung auf die akademische Forschung, die programmatische Leitformel lautet von nun an „problemorientierte Grundlagenforschung“

Oktober 1984: Egon Matzner wird Direktor für den Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarktpolitik am Internationalen Institut für Management und Verwaltung

29. Oktober 1984: Symbolische Grundsteinlegung (siehe Foto unten) für das Gebäude am Reichpietschufer, an die eine gegossene Bodenplatte im Innenhof des WZB erinnert

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Meinolf Dierkes spricht bei der Grundsteinlegung für den WZB-Neubau am 29.10.1984
Klaus Lehnartz

1985

August 1985: Intensive Strukturdebatten führen zu einer grundlegenden Neufassung des Gesellschaftsvertrags des WZB, an die Stelle der drei großen Institute treten Forschungseinheiten mit mehreren noch zu etablierenden Abteilungen, kleineren Forschungsgruppen und auch mehrjährigen Forschungsprofessuren, die bisherige Bezeichnung „Wissenschaftszentrum Berlin“ wird um den Zusatz „für Sozialforschung“ erweitert

1986

März 1986: Erwin Jost, der bereits seit 1979 in administrativen Fragen tätig war, wird Administrativer Geschäftsführer des WZB

1987

September 1987: Wolfgang Zapf wird Präsident des WZB, Meinolf Dierkes wird Direktor der WZB-Abteilung "Organisation und Technikgenese“

1988

Januar 1988: Frieder Naschold wird Direktor der WZB-Abteilung „Regulierung von Arbeit“

April 1988: Friedhelm Neidhardt wird Direktor der WZB-Abteilung „Öffentlichkeit und soziale Bewegung“, Udo E. Simonis wird Forschungsprofessor für „Umweltpolitik, Technikentwicklung, Arbeitsformen“ am WZB

9. Mai 1988: Feierliche Eröffnung des von den Architekten James Stirling, Michael Wilford and Associates, London/Berlin, entworfenen Neubaus als gemeinsamer WZB-Standort