Dossier Bildung
Das Online-Dossier Bildung ist eine in den Webauftritt von bpb.de integrierte Internetplattform, die Grundwissen über Akteure und Akteurinnen sowie Institutionen im deutschen Bildungssystem bereitstellt und Debatten, Befunde und Erkenntnisse der Bildungsforschung zusammenführt.
Es wurde 2011 als Kooperationsprojekt von WZB und Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) initiiert und richtet sich an eine breite bildungspolitisch interessierte Öffentlichkeit, insbesondere an Fachlaien. Inzwischen gehört es hierzulande (neben etwa dem Deutschen Bildungsserver und dem Deutschen Schulportal) zu den großen Medienportalen, die kostenfrei zugänglich und wissenschaftlich fundiert, überparteilich und multiperspektivisch zu grundlegenden Fragen von Bildungspolitik und Bildungsforschung informieren. In gegenwärtig dreizehn Themen-Modulen zu den einzelnen Bildungsbereichen sowie zentralen Querschnittsthemen versammelt das Dossier Textbeiträge, Interviews, Podcasts, interaktive Grafiken mit Erklärtexten, Videos, Zeitleisten und andere mediale Formate zu zentralen Bildungsfragen unserer Zeit.
Das Online-Dossier Bildung zeichnet sich durch eine Reihe von Besonderheiten aus, die es von anderen Angeboten der bildungswissenschaftlichen Transferlandschaft abheben und für ein breites Publikum – von Schüler:innen über Studierende, Eltern und anderweitig Bildungsinteressierte bis hin zu Medienschaffenden, Multiplikator:innen sowie Expert:innen aus Politik und Praxis – attraktiv machen:
-
Konzeptionelle Herangehensweise: Das Online-Dossier Bildung setzt bewusst auf eine sorgfältig kuratierte Auswahl von Inhalten. Diese sind miteinander vernetzt und in ein redaktionelles Gesamtkonzept eingebettet, das sich an bildungswissenschaftlichen und -politischen Grundfragen ausrichtet.
-
Zuschnitt der Beiträge: Die Beiträge des Dossiers verbinden ein hohes wissenschaftliches Niveau mit Verständlichkeit für Fachlaien sowie politischer Ausgewogenheit im Sinne des Beutelsbacher Konsenses für die politische Bildung. Diese Kriterien gelten auch für alle Zweitverwertungen von Beiträgen aus anderen Medien.
-
Vielfalt der Formate: Wir arbeiten mit einer Bandbreite medialer Formate und explorieren und erproben neue Konzepte, um möglichst vielfältige Zugänge zu den Themenfeldern zu schaffen, die unterschiedliche Zielgruppen erreichen und Nutzungskontexte bedienen.
-
Wissenschaftliche Reputation der Mitwirkenden: Die wissenschaftlichen Autor:innen zählen zu den führenden Forscher::innen in ihren jeweiligen Disziplinen und Themen-gebieten.
-
Relative Zeitlosigkeit des Angebots: Das Angebot umfasst überwiegend Beiträge, die bildungspolitische und -wissenschaftliche Grundfragen von hoher zeitlicher Konstanz behandeln. Ungeachtet punktueller Aktualisierungsbedarfe sind die Dossier-Inhalte damit insgesamt auf eine langfristige Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit der Informationen ausgelegt.
Seit März 2022 läuft ein Anschlussprojekt, in dem sich die Projektpartner:innen zum Ziel gesetzt haben, die Internetplattform und vor allem auch ihre Informationskanäle in die sozialen Medien, auch mit Blick auf jüngere und auf weniger wissenschaftsaffine Zielgruppen, systematisch weiterzuentwickeln und die Potenziale digitaler Wissenschaftskommunikation noch konsequenter auszuschöpfen. Dazu werden u. a. neue, stärker visuelle und vorzugsweise kurze Formate entwickelt, für die die Redaktion auch mehr mit Journalist:innen zusammenarbeitet. Zudem werden innovative digitale Darstellungsweisen exploriert und die Navigations-Strukturen des Dossiers so optimiert, dass man sich im Sinne selbstständiger Wissensaneignung fließender zwischen thematisch verwandten Inhalten bewegen kann.
Hier geht es zum Online-Dossier Bildung.