Pressemitteilung
Männer
Das März-Heft der WZB-Mitteilungen ist da
Unter den vielen sozialen Kategorien ist das Geschlecht immer noch eine der wirkungsmächtigsten. Für das Märzheft des vierteljährlichen Forschungsmagazins hebt das WZB das vermeintlich starke Geschlecht auf das Cover: „Männer“ ist der Titel, aber freilich ist genauso von Frauen die Rede. Die Ausgabe (WZB|Mitteilungen März 2026) berichtet von hartnäckigen Geschlechternormen und ihren Auswirkungen auf Politik, Familien, Arbeitswelt.
Im Heft finden Sie diese Texte:
- Wie Männer und Frauen Demokratie definieren und leben, beleuchten Leon Gellrich und Vanessa Boese-Schlosser.
- In Zeiten zunehmender Gewalt gegen politisch Engagierte stellt sich die Frage, wer noch den Mut für Lokalpolitik hat. Erkenntnisse von Jeyhun Alizade, Fabio Ellger, Marius Grünewald und Thomas Tichelbaecker.
- Die Berufsziele von Jungen und Mädchen haben Hans Gerhardt, Melinda Erdmann und Alexander Dicks untersucht.
- Gerade in Deutschland tragen Firmen mit ihrer Lohnpolitik maßgeblich zum Gender Wage Gap bei, zeigt Anne Sophie Lassen.
- Lara Bister führt aus, dass Arbeitslosigkeit nicht nur die Betroffenen selbst belastet, sondern auch ihre Eltern – Väter allerdings oft anders als Mütter.
- Wenn zu einer Vorstrafe noch eine migrantische Biografie tritt, haben es junge Männer auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer, wie Marcel Knobloch nachweist.
- Die steile Karriere der Tradwives in den sozialen Medien untersuchen Lena Hipp, Carolin Deuflhard und Marcel Knobloch.
- Videokonferenzen kennen wir alle. Nicht aber die Beobachtungen, die Tae Kyeong Meixner-Yun darüber teilt.
- Warum es kein männliches Pendant zum „Mädchennamen“ gibt, erläutert Lena Hipp.
- Bernhard Weßels hat Kriminalstatistiken ausgewertet und geschlechtsspezifische Muster der Angst ausgemacht.