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WZB-Präsidentin im Interview

Neugierde, Geduld und eine präzise Ausdrucksweise: In einem Interview mit dem F.A.Z.-Uni-Ratgeber umreißt WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger kurz und knapp das Anforderungsprofil für angehende Studierende und gibt gute Gründe für die Aufnahme eines Soziologiestudiums.

Internationaler Frauentag

Beim internationalen Frauentag am 8. März wird Jahr für Jahr unter anderem neben den Frauenrechten auch an die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern erinnert. Dabei treffen Diskriminierung und Ungleichbehandlung auch viele andere Gruppen auf dem Arbeitsmarkt. Gesetzliche Vorgaben wie die Erhöhung des Frauenanteils in den Unternehmen, zu dem die Wirtschaft seit dem 1. Januar 2016 verpflichtet ist, sind nur ein Schritt zur Beseitigung ungleicher Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Vereinbarkeitsdebatte im Tagesspiegel

Familie und Beruf - geht das zusammen? Das fragte der Berliner Tagesspiegel anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März Politikerinnen, Wissenschaftler und Personalverantwortliche - darunter auch WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger. Sie findet: Frauen können Männern mehr zutrauen. Die Argumente sind auf der Website der Zeitung auf einer sich wandelnden "Landkarte der Argumente" nachzulesen.

WZB-Mitteilungen März 2016

Lange nicht mehr wurde über ein Thema so heftig gestritten wie über die Herausforderungen durch die große Zahl der Geflüchteten. Das neue Heft der WZB-Mitteilungen analysiert die Positionen in diesem gesellschaftlichen Streit. Themen sind Stereotype und ihre politische Instrumentalisierung, Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, europäische Diskussionen, die unterschiedliche Bewertung von Fluchtgründen.

For Freedom of Expression

In early January, the group Academics for Peace, made up of Turkish and international academics, started a campaign to oppose the armed conflict in the Kurdish region of southeastern Turkey and call on the Turkish government to return to the negotiating table. Since then, many members of the campaign, some of them former guests of the WZB, have experienced intimidation, dismissal and criminal prosecution. We at the WZB stand in solidarity with the Turkish scholars and support their right to freedom of expression.

Studie von ZEIT/WZB/infas

Neun von zehn Deutschen sind dafür, politisch Verfolgten Asyl zu gewähren. Mehr als die Hälfte sind bereit, auch Asylsuchende aufzunehmen, die ihr Land wegen der schlechten Wirtschaftssituation verlassen haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.500 Menschen, die Teil der großen "Vermächtnis"-Studie der ZEIT, des WZB und des Sozialforschungsinstituts infas ist. Gefragt wurde nach der Akzeptanz von Flüchtlingen, differenziert nach Fluchtursache (politische Verfolgung/schlechte Wirtschaftssituation), dem Glauben (christlich/muslimisch) und dem Bildungsstand.

Zum Sexismus-Argument von Rechts

Spätestens seit der Kölner Silvesternacht hat das Argument Hochkonjunktur, viele Migranten stellten eine sexuelle Bedrohung für Frauen dar. WZB-Forscher Marc Helbling ist mit Oriane Sarrasin und Eva G.T. Green von der Universität Lausanne und Nicole Fasel von der Universität Lissabon der Wirkung dieses rechtspopulistischen Arguments nachgegangen. Sie stellen fest: Entsprechende Kampagnen verfangen vor allem bei jenen, die ein traditionelles Frauenbild haben.