Ärmer stirbt früher. Gesundheit und soziale Ungleichheit
Arme Menschen sterben in Deutschland im Schnitt zehn Jahre früher als wohlhabende. Sie sind öfter, schwerer, länger und früher im Leben krank – und die Kluft zwischen ihnen und den Reichen wächst. Das wirft Gerechtigkeitsprobleme auf und zeigt: Gesundheitspolitik muss mehr sein als medizinische Versorgung. Um faire Gesundheitschancen zu schaffen, bedarf es moderner Prävention und Gesundheitsförderung. Doch was können diese tatsächlich leisten? Kann innerhalb einer Generation die Kluft zwischen armen Kranken und reichen Gesunden geschlossen werden, wie es die Weltgesundheitsorganisation anmahnt? Wie müssen Bürger, Politik und Markt zusammenwirken, um Gesundheit für alle zu ermöglichen?
Das WZB bietet für die Zeit der Veranstaltung Kinderbetreuung an. Wir bitten um Anmeldung des Betreuungswunsches bis zum 2. März 2009 unter Angabe des jeweiligen Alters des Kindes.