Disease Threat and the Activation of Antisemitism

Abstract

Auf Grundlage von Daten aus der derzeit laufenden Umfrage zur Corona-Pademie 
(“Corona-Survey") soll erforscht werden, inwieweit antisemitische Stereotype 
durch die Bedrohung durch das Corona­Virus aktiviert werden. Dabei ist die 
Annahme, dass die Aktivierung besonders dort erfolgt, wo es schon in der 
Geschichte im Zusammenhang mit Seuchenausbrüchen zu anti-jüdischen Pogromen 
gekommen ist. Hierfür ist die Erstellung eines Datensatzes notwendig, welcher 
solche Instanzen codiert. Mit seinem Fokus auf die historische Bedingtheit von 
Vorurteilen bietet das Forschungsprojekt eine neuartige Perspektive auf die 
kontextbezogene Aktivierung von Stereotypen.

Projektleitung
Laufzeit
01.09.-31.12.2020
Förderung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend