WZB-Mitteilungen Juni 2017 WZB-Mitteilungen Juni 2017
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Deutschland vor der Wahl

Wahlwerbung der "Partei" 2011 in Berlin, Foto: Hannibal Hanschel, dpa/picture alliance [nid:52042]

Das Auftreten der AfD auf der politischen Bühne fordert nicht nur die Demokratie heraus, sondern auch die Demokratieforscher. Mehrere Artikel im gerade erschienenen Juni-Heft der WZB-Mitteilungen, das dem Thema „Wahlen 2017“ gewidmet ist, analysieren Programm, Strategie und Wählerschaft der neuen, rechtspopulistischen Partei. Andere Beiträge betrachten allgemein das Instrument der Wahlen und fragen, wie sie den Willen der Bürgerinnen und Bürger in der Politik abbilden.

Die Grundsatzfrage nach der Legitimität der Wahlen stellen Sascha Kneip und Wolfgang Merkel im einleitenden Aufsatz. Bernhard Weßels beleuchtet den Trend zur Personalisierung im Wahlkampf. Robert Vehrkamp sowie Pola Lehmann und Theres Matthieß nähern sich der „Alternative für Deutschland“ auf unterschiedlichen Ebenen. Während Vehrkamp die Wählerschaft der neuen Partei untersucht, haben Lehmann und Matthieß die Programmtexte gründlich studiert. Beide kommen zum selben Schluss: In den vier Jahren ihres Bestehens ist die Partei eindeutig nach rechts gewandert.

Die WZB-Mitteilungen erscheinen vierteljährlich und gewähren Einblicke in die Forschung am WZB. Die Zeitschrift kann unentgeltlich im Abonnement bezogen werden. Die aktuelle Ausgabe Juni 2017 finden Sie hier.