Einwanderung: Herausforderungen der Vielfalt
Migration und Integration in Europa ist das Thema der gerade erschienenen Vierteljahreszeitschrift WZB-Mitteilungen. Die Beiträge des Dezember-Hefts greifen neue Forschungsergebnisse auf, unter anderem zum Verhältnis der deutschen Elite zur Immigration, zum Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und migrantenfeindlichen Einstellungen und zum Thema interkulturelles Heiraten in Westeuropa. Weitere Themen sind die Beeinflussung der Integrationsdebatte durch islamistischen Terror und die Einstellungen gegenüber den religiösen Symbolen der Muslime.
Bram Lancee hat in seiner Analyse von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) herausgefunden, dass Menschen, die ihren Job verlieren, eher zu fremdenfeindlichen Einstellungen neigen. Zum Beitrag (PDF): Ängste, die Abwehr auslösen
Sarah Carol hat in ihrer Doktorarbeit interethnische Heiratsbeziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen untersucht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass diese Heiraten zwar allgemein anerkannt sind, aber auch in der zweiten Einwanderergeneration kaum vorkommen. Zum Beitrag (PDF): Heiraten als Maß sozialer Integration
Gemeinsam mit Marc Helbling beschreiben Sarah Carol und Ines Michalowski, wodurch die Einstellungen von Muslimen und Nicht-Muslimen zur jeweils anderen Gruppe beeinflusst werden. Es werden klare Unterschiede zwischen den Muslimen als Gruppe und ihren religiösen Praktiken wie dem Tragen des Kopftuchs gemacht. Zum Beitrag (PDF): Gretchenfrage der Integration
Das gesamte Heft als PDF finden Sie hier.