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Familie und Arbeit im Wandel

TeilnehmerInnen des deutsch-französischen Forschungsprojekts; Foto: Martina Sander

Die (De)-Regulierung der Beschäftigung, die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sind seit vielen Jahren wichtige Themen in den Sozialwissenschaften – auch in Frankreich und Deutschland. Forscher und Forscherinnen aus beiden Ländern kommen am 21. und 22. März zur Konferenz „Savoir Vivre! New Challenges for Work and Family Life in Germany and France. Changing Societies: The World We Live In“ zusammen. Die Konferenz dient dem Austausch innerhalb des deutsch-französischen Forschungsprojekt „Neue Evaluations- und Beurteilungsrahmen zentraler gesellschaftlicher Veränderungen“ des WZB, das im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Collège d’Etudes Mondiales am Fondation Maison des Sciences de l'Homme (FMSH) startete.

Interdisziplinärer Austausch heißt auch, dass Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen sich austauschen – einige davon in Forschungstandems. So beschäftigen Annie Dussuet (Université de Nantes) und Lydia-Maria Ouart (WZB) sich mit der ambulanten Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in Frankreich und Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich ökonomische Bedingungen und gesellschaftliche Entwicklungen auf die Gestaltung von Care-Arbeit auswirken. Marine Bourgeois (Sciences Po), Christine Barwick (Centre Marc Bloch) und Heike Hanhörster (ILS) tauschen sich über den Zugang von Migranten und Geflüchteten zum Wohnungsmarkt aus.

Im Anschluss an die Konferenz findet die Auftaktveranstaltung des Promotionskollegs „Gute Arbeit: Ansätze zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen“ statt.

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