Stephanie Rohde neue Gastjournalistin
Stephanie Rohde ist bis Ende April „Journalist in Residence“. Am WZB geht sie der Frage nach, wie die seit der Pandemie allgemein spürbare Verwundbarkeit und Ungewissheit in demokratischen Gesellschaften konstruktiv gedacht werden könnte.
Sie arbeitet als Journalistin für den Deutschlandfunk und den WDR, moderiert die „Informationen am Morgen“ im Deutschlandfunk, das Philosophiemagazin „Sein und Streit“ im Deutschlandfunk Kultur sowie das Meinungsmagazin „Politikum“ im WDR5. Sie hat in Freiburg und in Isfahan Politik, Philosophie und Geschichte studiert.
Am WZB geht sie der Frage nach, wie man die seit der Pandemie allgemein spürbare Verwundbarkeit und Ungewissheit in demokratischen Gesellschaften konstruktiv denken könnte - um Alternativen zu autoritär-populistischen Erzählungen über „starke Führung“ oder einen „schwachen Staat“ zu entwickeln. Wie könnte es konkret aussehen, wenn Verwundbarkeit im politischen Diskurs nicht vornehmlich als Schwäche gesehen wird, die es zu verstecken oder zu instrumentalisieren gilt? Angesichts der multiplen, ineinander verschränkten Krisenentwicklungen rückt die Frage in den Vordergrund, wie Politiker*innen ebenso wie Bürger*innen mit dieser Verwundbarkeit und den damit verbundenen Gefühlen von Ohnmacht und Ängsten umgehen sollten – und letztlich auch, wie man das Verhältnis von Bürger*innen in der Politik neu denken könnte.
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23.3.23