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Thomas Mann Fellowship für Jutta Allmendinger

Jutta Allmendinger. Foto: Inga Haar

Zu den ersten Stipendiaten im neu eingerichteten Thomas Mann Haus in Los Angeles gehört WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger. Das Kuratorium des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., dem Vertreter des Auswärtigen Amtes und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien angehören, hat die Nominierung der Sozialwissenschaftlerin bekannt gegeben.

Das ehemalige Wohnhaus der Familie Mann, das vom Auswärtigen Amt im November 2016 erworben wurde, soll herausragenden Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien Raum und Freiraum bieten, sich mit drängenden gesellschaftlichen Fragen zu beschäftigen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärte: „Mit dem Residenzprogramm wollen wir ein Gesprächs- und Diskursangebot unterbreiten, das der zunehmenden Konfrontation und Polarisierung begegnen kann.“ Ziel der Bundesregierung sei es, die deutsche Stimme in den USA zu stärken.

Bereits seit über 20 Jahren werden in die benachbarte Residenz Villa Aurora, die Marta und Lion Feuchtwanger als Exildomizil diente, Künstlerinnen und Künstler zu Gastaufenthalten eingeladen. Zur ersten Generation der Thomas Mann Fellows gehören neben Jutta Allmendinger der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering, der Schauspieler Burghart Klaußner, der Mikroelektroniker Yiannos Manoli und die Publizistin Sylke Tempel.

Zur Pressemitteilung auf der Seite des Villa Aurora &Thomas Mann House e.V.