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WZB unterstützt March for Science Berlin

In Budapest protestieren Menschen am 2. April gegen die drohende Schließung der Central European University (CEU), Foto: dpa

Die Freiheit von Forschung und Lehre und die unabhängige Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind weltweit bedroht: in der Türkei und in Ungarn, wie jüngste Beispiele zeigen, aber auch durch weitere Einschränkungen wie die Direktiven von US-Präsident Trump. Das WZB ist äußerst besorgt über diese Entwicklung. Wir sehen in der Freiheit der Wissenschaft einen der wichtigsten Garanten für eine zukunftsfähige Gesellschaft und unterstützen daher den March for Science, bei dem am 22. April Menschen weltweit ein Zeichen für freie Wissenschaft und Forschung setzen. Als ein Institut für problemorientierte Sozialforschung liefert das WZB seit seiner Gründung 1969 empirisch fundierte Expertisen zu Fragen des gesellschaftlichen Wandels. Unsere Arbeit lebt vom freiem Gedanken- und Meinungsaustausch mit Forscherinnen und Forschern weltweit.

Bereits in der Vergangenheit hat das WZB die Verletzung von Freiheitsrechten in Forschung und Lehre verurteilt. Es zeigt sich solidarisch mit der Central European University in Budapest, die durch eine Änderung des ungarischen Hochschulgesetzes in ihrer Existenz bedroht ist. Mit Sorge beobachtet das WZB auch die aktuellen Entwicklungen an den Hochschulen in der Türkei. Mit der Unterzeichnung der Petition „Academics for Peace“ gehört das WZB zu den Unterstützern der inhaftierten und suspendierten Hochschullehrerinnen und -lehrern. „Freier Austausch und ungehinderte Mobilität der Forschenden sind Grundvoraussetzungen für wissenschaftlichen Fortschritt“, betont WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger.

Der Berliner „Marsch für die Wissenschaft“ startet am 22. April um 13 Uhr am Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6. Bei der Abschlußkundgebung am Brandenburger Tor werden u.a. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger, Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, und Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin, sprechen. 

Den Ablauf finden Sie hier: March for Science in Berlin