Milan Schröder

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Portrait Milan Schröder
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Martina Sander-Blanck/WZB
Gastwissenschaftler der Abteilung

Milan Schröder ist Gastwissenschaftler in der Arbeitsgruppe Global Governance (GG). Er promoviert im Rahmen des Embracing Transformations (ET) Programms am Zentrum für Demokratieforschung (ZDEMO) der Leuphana Universität Lüneburg zu diskursiven (Re-)Konstruktionen globaler Ordnungsvorstellungen bei den Vereinten Nationen.

Zuvor war er von 2024 bis 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Brückenprojekts TRIAS/Balancing Acts der Arbeitsgruppen Global Governance und Politics of Digitalization. Dabei untersuchte er mittels NLP-Methoden die öffentliche Kommunikation und Narrative der EU-Kommission, um zu identifizieren wie geopolitischen Einflussfaktoren den „europäischen dritten Weg“ in der Digitalpolitik prägen.

Er studierte International Affairs an der Hertie School, sowie Politikwissenschaften und Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuvor war er in verschiedenen Forschungsprojekten am Centre for International Security der Hertie School, sowie am Lehrstuhl für Politische Kommunikation der Universität Passau tätig.

Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Rolle von Narrativen in der internationalen Politik und dabei insbesondere geopolitischen Diskursen, Gegenerzählungen zur „Liberalen Internationalen Ordnung“, sowie der Anwendung von quantitativer Textanalyse zu deren Untersuchung.

Ausgewählte Publikationen

Wzbaktiv
Thüer, Leo/Pohle, Julia/Schröder, Milan/Steer, Alissa (2026): "Exporting the European Third Way. Strategic Narratives of a Value-based Digital Order". In: European Politics and Society, advance access, 13.04.2026, online: https://dx.doi.org/10.1080/23745118.2026.2655142.
Rauh, Christian/Schröder, Milan (2025): "Zwischen Wirtschaft und Werten. Zum Selbst- und Fremdbild der Europäischen Union in der internationalen Ordnung". In: WZB-Mitteilungen, H. 3=Nr. 189, S. 36-40.