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Nudging

Oft reicht ein Stups, um Menschen dazu zu bringen, gesünder zu essen oder ehrlich ihre Steuern zu zahlen – wie das geschickte Arrangement von Speisen in der Mensa oder eine Umformulierung im Anschreiben des Steuerbescheids. „Nudging“ nennt man das auch. Dabei werden Erkenntnisse aus der Psychologie und Verhaltensökonomie genutzt, um

Stellungnahme des WZB

Das WZB beobachtet mit großer Sorge die jüngsten Entwicklungen an den Hochschulen in der Türkei. Schon die staatlichen Repressalien gegen die Unterzeichner der Petition „Academics for Peace“ in den letzten Monaten haben ein Klima der Einschüchterung erzeugt. Die massenhafte Entlassung von Hochschul-Dekanen und Hochschulrektoren sowie die Suspendierung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in wissenschaftlichen Einrichtungen nach dem Putschversuch sind ein weiterer Schlag gegen die Freiheit von Forschung und Lehre.

Forschung über Global Health

Dr. Tine Hanrieder hat für ihr innovatives Forschungsprojekt zur globalen Gesundheitspolitik ein Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung erhalten. Sie untersucht in ihrem Projekt „Medical Internationalisms and the Making of Global Public Health (Dr. GLOBAL)“, wie internationales Expertenwissen heute die globale Gesundheitspolitik bestimmt und welche Wechselwirkungen es bei der Entwicklung von Gesundheitsstrategien zwischen Entwicklungs- und Industrieländern gibt.

Fellowship for Tine Hanrieder

Tine Hanrieder, Research Fellow of the WZB’s Global Governance research unit, has been awarded with a Freigeist (Free Spirit) Fellowship of the Volkswagen Foundation for her innovative research on Global Health. Her research project “Medical Internationalisms and the Making of Global Public Health (Dr.GLOBAL)” explores the transnational contest for expert authority in the field of global health through a study of French, US, and Cuban health missions in Haiti – a country which has become a paradigmatic laboratory of foreign health intervention.

Journal of Cultural Economy

Die Fußball-Europameisterschaft ist zu Ende, die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro haben gerade begonnen. Während sich die breite Öffentlichkeit meist für pompöse Eröffnungsveranstaltungen und den beschwerlichen Anti-Doping-Kampf interessiert, steht die Nutzung statistischer Daten im Profisport weit weniger im Mittelpunkt des Interesses. Dabei verändern Statistiken die Welt des Sports massiv, wie WZB-Gastwissenschaftler Matthias Kranke und sein Kollege David Yarrow (beide University of Warwick) in einem Artikel für das Journal of Cultural Economy deutlich machen.

Neue Publikation

Arbeitsplatzverlust und die darauf folgende Arbeitslosigkeit gehören zu den häufigsten Gründen für sozialen Abstieg. Die Risiken haben sich für viele Arbeitnehmer erhöht, weil der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt schwieriger geworden ist. Martin Ehlert, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt, macht in seinem gerade erschienenen Buch, seiner Dissertation „The Impact of Losing Your Job“, deutlich, welche Folgen der Arbeitsplatzverlust auf das Einkommen, die Familie und künftige Perspektiven hat.

September-Heft der WZB-Mitteilungen

Familie im Jahr 2016 heißt Familie in einer vom globalen Wettbewerb geprägten Gesellschaft, in der die wichtigsten Ressourcen knapper werden: Geld, Zeit, Zuwendung. In entwickelten Ländern wie in Schwellen- und Entwicklungsländern hat das einschneidende Folgen für individuelle Gesundheit und Partnerschaft wie auf das soziale Gefüge insgesamt. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchten Forscherinnen des WZB aktuelle Entwicklungen im Leben von Kindern, Vätern, Müttern und Paaren. Ein Thema ist auch die Situation syrischer Familien in Kriegs- und Fluchtwirren.

Journalist in Residence

Lenz Jacobsen, Politikredakteur von ZEIT online, ist bis Ende Oktober Journalist in Residence am WZB und wird hier zu Repräsentationskrisen in entwickelten Demokratien arbeiten. Ihn interessiert vor allem der Erfolg neuer Proteste und Parteien (Pegida, AfD) in Deutschland, die sich von den aktuellen demokratischen Institutionen nicht repräsentiert fühlen und deren Legitimität in Frage stellen. Das WZB vergibt jedes Jahr Stipendien an Journalistinnen und Journalisten, die zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten und Interesse am Austausch mit der Forschung haben.