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Studie

Für viele ältere Frauen gilt die Ehe noch immer als Versorgungsmodell. Denn auf ihre eigene Rente können sich diese Frauen kaum verlassen. Das betrifft vor allem Frauen, die lange verheiratet sind, wie eine Studie von WZB-Forscherin Anette Fasang zeigt. Gemeinsam mit Silke Aisenbrey (New York) und Klaus Schömann (Bremen) hat sie das Renteneinkommen von (west)deutschen und britischen Frauen, die zwischen 1930 und 1940 geboren sind, untersucht.

Neuer WZBrief Bildung

Erst heute können Mädchen die Bildungsansprüche stellen, die ihren guten Noten entsprechen. Mit ihren Zeugnissen überflügeln Mädchen ihre männlichen Altersgenossen nämlich schon seit vielen Jahrzehnten. Abitur hingegen machen sie erst seit etwa zwanzig Jahren deutlich häufiger als Jungen. Im neuen WZBrief Bildung untersucht Marcel Helbig, wie Geschlecht und Bildungserfolg zusammenhängen.

WZB-Studie zum dualen System

Die duale Ausbildung ist international hoch angesehen und gilt als wichtiger Faktor für die Stärke der deutschen Wirtschaft und den vergleichsweise reibungslosen Einstieg junger Menschen in den Arbeitsmarkt. Doch wie erfolgreich ist das deutsche duale System im Vergleich zu anderen Ländern mit dualer Berufsausbildung? In einer umfassenden Untersuchung hat WZB-Forscher Christian Ebner erstmals vergleichend die dualen Ausbildungssysteme in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark und deren Verzahnung mit dem Arbeitsmarkt untersucht.

Neue Kolloquienreihe

Aktuelle Entwicklungen im Wissenschaftssystem greift eine neue Kolloquienreihe auf, zu der die Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik des WZB einlädt. Diskutiert werden unter anderem das Verhältnis von Wissenschaft, Recht und Moral, die Praktiken und Folgen der Bewertung wissenschaftlicher Leistungen sowie die Rolle der Wissenschaft in Innovationssystemen. In diesem Jahr stehen die Vorträge und Podiumsdiskussionen unter dem Motto „Entschleunigung“. Die Reihe startet am Montag, 25.

Vorbilder Österreich und Schweiz

Berufsausbildung oder Studium? In dieser Frage gibt es in Deutschland immer noch kaum Kompromisse. Die traditionell starke Trennung der beiden Bildungswege wird erst punktuell aufgeweicht – häufig durch lokale Maßnahmen oder Pilotprojekte. WZB-Bildungsforscher Lukas Graf hat in den Nachbarländern vielversprechende Modelle gefunden. Im neuen WZBrief Bildung stellt er Österreichs Berufsbildende Höhere Schulen und die Schweizer Berufsmaturität als Beispiele dafür vor, wie die institutionelle Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erhöht werden kann.