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Am 13. November wird der diesjährige Kohli Prize for Sociology im WZB an die Harvard-Soziologin Michèle Lamont verliehen. Zudem geht der Infrastructure Prize for Sociology an den European Social Survey.

Für das Format "Book A Scientist" am 15. Oktober kann man sich jetzt Termine mit Wissenschaftler*innen der Leibniz-Gemeinschaft buchen. Zu über 100 Themen werden Gespräche angeboten - eigene Fragen mitzubringen ist erwünscht. Mit dabei sind in diesem Jahr fünf WZB-Forscherinnen: Jeanette Hofmann, Lianara Dreyer, Jianghong Li, Claudia Finger und Clara van den Berg.

Das "Gewaltschutzgesetz" soll seit 2002 den von partnerschaftlicher Gewalt Betroffenen niedrigschwelligen Schutz gewährleisten. Wo die Schwachstellen der Rechtspraxis sind, wird am WZB erforscht.

Wars have devastating consequences. While researches have good evidence that the destruction of infrastructure and political neglect negatively affect health outcomes, we know much less about how violence shapes healthcare use among civilians. In a new study, Max Schaub analyzes violent conflicts and the demand for healthcare in African Countries from the early 2000s on.

Die soziale Herkunft prägt, wie sehr Kinder sich anstrengen. Anreize in der Schule können sozioökonomische Ungleichheiten aber verringern, wie eine neue Studie von Jonas Radl und Heike Solga zeigt.

Social background influences how hard children try. However, incentives at school can reduce socioeconomic inequalities, as a new study by Jonas Radl and Heike Solga shows.

“Challenges to International Orders: Causes and Consequences” ist der Titel unserer 2. Interdisziplinären WZB-Jahreskonferenz, die vom 7. bis 9. Oktober 2026 am WZB stattfindet. 

Etwa ein Drittel der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind darauf zurückzuführen, wie Unternehmen ihre Beschäftigten bezahlen. Das ergibt die Analyse von Daten zu Einkommen und Arbeitszeiten aller Beschäftigten im privaten Sektor in zehn europäischen Ländern und Washington für die Jahre 2010 bis 2019. In diesem Vergleich sticht Deutschland negativ hervor: Nirgends ist der Beitrag der Unternehmen zum Gender Wage Gap so hoch. 

Around one-third of the pay gap between men and women can be attributed to how companies pay their employees. This is the conclusion of an analysis of data on income and working hours for all employees in the private sector in ten European countries and the US state of Washington for the years 2010 to 2019. Germany stands out negatively in this international comparison: nowhere else is the contribution of companies to the gender wage gap so high.

Der Sirenen-Verführung entkommen

Christina Timko und Maja Adena (WZB)  haben untersucht, ob sich die Zielsetzung von App-Produzenten, die Nutzerbindung zu erhöhen, mit mehr Transparenz und Nutzerwahl vereinbaren lässt. Dafür haben sie eine News-App entwickelt.