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Studie zur Partizipation

Überall in Europa haben muslimische Migranten eine geringere Arbeitsbeteiligung als Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft. Als Grund für die geringe Integration auf dem Arbeitsmarkt wird oft ethnische Diskriminierung angeführt. Die Studie von Ruud Koopmans, für die 7.000 Menschen in sechs europäischen Ländern befragt wurden, kommt zu anderen Ergebnissen. Ethnische Diskriminierung ist zwar ein reales Phänomen, doch die Arbeitsmarktbeteiligung muslimischer Frauen und Männer wird in erster Linie durch soziokulturelle Faktoren beeinflusst.

Gastbeitrag von Wolfgang Merkel

Der enorme Flüchtlingsstrom nach Deutschland und Europa ist auch eine Herausforderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Parallel zu der seit Jahren zunehmenden Ungleichheit der Einkommen und Vermögen wachsen mit ihm die kulturellen und religiösen Unterschiede. „Je größer die sozioökonomische und die ethnisch-religiöse Ungleichheit, umso geringer das wechselseitige Vertrauen der Bürger untereinander“, schreibt WZB-Direktor Wolfgang Merkel in einem Gastbeitrag für den Cicero.

Alexander von Humboldt-Stiftung

Knapp 100.000 Euro erhält das WZB von der Alexander von Humboldt-Stiftung für die Förderung seiner Forscher-Alumni-Aktivitäten. Im Wettbewerb, den vier Hochschulen und sechs außeruniversitäre Forschungen gewannen, überzeugte der Ansatz des WZB, internationale Alumni-Arbeit mit wissenschaftlicher Nachwuchsförderung zu verbinden.

WZB-Mitteilungen

Der Begriff Big Data ist ein allgegenwärtiges Schlagwort geworden. Soziale Netzwerke, Smartphones sowie diverse Online-Anwendungen und Websites produzieren und veröffentlichen ständig Informationen in einem nie dagewesenen Umfang und einer ungekannten Detailgenauigkeit. Zusammen mit günstigem Speicherplatz und immer besseren Analysemethoden scheint diese Fülle an Information unser Verständnis sozialer Umwelten zu revolutionieren. Deshalb vermuten viele, dass sich dadurch auch der wissenschaftliche Erkenntnisprozess fundamental verändert.

WZB-Mitteilungen

Big Data has become an ubiquitous buzzword. Social networks, smartphones, and various online applications and websites constantly produce and provide information on an unprecedented scale and level of detail. Data storage is cheap and ever-improving analytical tools seem to herald a revolution in the way we understand the world. Some argue that this also fundamentally transforms science. Just crunching more data, it is assumed, allows us to take better decisions and solve social and political problems. So is the Big Data revolution the end of the social sciences as we know them?

Interview mit Ruud Koopmans

"Religion ist eher ein trennender Faktor. Sie führt zur Isolierung von der Gesellschaft, vor allem dann, wenn sie orthodox und konservativ gelebt wird",  sagt Ruud Koopmans, Direktor der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung in einem Interview mit der evangelischen Zeitschrift "Zeitzeichen". Themen des lesenswerten Interviews sind unter anderem die Rolle der Religion für den Integrationsprozess und die Voraussetzungen für eine gelungene Einwanderung. 

Kooperation mit der UdK

"Schlau" versus "schön" - eine Brücke zwischen den Welten der Wissenschaft und der Gestaltung will das Buch "Codes of Collaboration" schlagen. Ihren Masterabschluss in der Klasse Visuelle Systeme an der Universität der Künste hat Isabel Kronenberger im Rahmen der WZB-Kooperation Visual Society Program gemacht. In Interviews mit Wissenschaftlern wie Astrophysikern, Soziologen, Psychologen und mit Gestaltern hat sie die jeweiligen Arbeitsprozesse verglichen. Antworten, Skizzen und Fotos hat sie nun in einem Buch zusammengefasst.