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2026
Sadiya Ansari (freie Journalistin für Guardian, New York Times und Globe and Mail)
Yves Bellinghausen (Reporter, u. a. für DIE ZEIT, Host und Autor für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk)
2025
Partizipative Gesundheitsforschung bedeutet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxiseinrichtungen und engagierten Bürger/innen, um gemeinsam neue Erkenntnisse zu gewinnen, die zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung angewendet werden können.
Die HIV-Epidemie gehört zu den weltweit größten gesundheitlichen, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen.
Unsere Forschung fußt auf der Prämisse, dass Politik Voraussetzungen für Gesundheit und gute Krankenversorgung schaffen soll und kann. Insbesondere sehen wir staatliche Institutionen in der Verantwortung, dieser Norm formal und materiell Geltung zu verschaffen. Die Verwirklichung dieses Auftrages begleiten wir gleichermaßen kritisch wie beratend.
Unsere Forschungsfragen ergeben sich aus den bekannten demographischen und epidemiologischen Entwicklungen: der überragenden Bedeutung der chronischen Krankheiten für Morbidität und Mortalität, der Alterung der Gesellschaft und der sozial ungleichen Verteilung von Gesundheitschancen bis ins hohe Alter.
Prof. Dr. Eva Barlösius ist seit Oktober 2007 Professorin für Soziologie am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Leibniz Universität Hannover. Sie war von 1997 - 2004 als Heisenbergstipendiatin der Deutschen Forschungsgesellschaft am WZB.
Eva Barlösius holds a professorship for sociology at the Leibniz University of Hannover.
Gesundheitspolitik ist mehr als die Steuerung und Finanzierung der Krankenversorgung. Gesundheitspolitik hat vielmehr das Ziel der Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Versorgungsqualität für die gesamte Bevölkerung.
Die Gesetzliche Unfallversicherung ist in Deutschland seit über 100 Jahren der größte betriebliche Präventionsträger. Aber werden – so fragt dieses Buch – die erheblichen Ressourcen auch bedarfsgerecht eingesetzt?
A Responsive Technocracy?
Anhand von Insiderberichten vergleicht das Buch die Entstehungsprozesse von 17 verbraucherpolitischen Initiativen der Kommission. Verbraucherfreundliche Positionen werden tatsächlich dann deutlich attraktiver für die Kommission, wenn die EU oder der jeweilige Sachbereich höhere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Das spricht einerseits für mehr demokratische Qualität, birgt aber auch ein erhöhtes Konfliktpotential für die europäische Entscheidungsfindung.
International Organization in Time
Von Konkurrenz zu Arbeitsteilung
Which Policy for Europe?
The Internet and European Integration
Drawing on innovative and rigorous analysis of online media ownership, journalistic content and online readers’ inputs, the authors piece together the components of the dynamic nature of EU contestation and the degree of convergence towards Euroscepticism across EU member states in the first years of the Eurocrisis.
Bringing Sociology to International Relations
Contesting Europe
Sovereignty and the Responsibility to Protect
Interesse.
Rule of Law Dynamics
Die Politisierung der Weltpolitik
Die Einleitung bietet einen begrifflichen und theoretischen Rahmen zur Analyse dieser Entwicklungen (Michael Zürn). In empirischen Fallstudien beispielsweise des UN-Sicherheitsrats (Martin Binder), der Weltgesundheitsorganisation WHO (Lora Viola), der Nachhaltigkeitspolitik der Weltbank (Helmut Weidner) oder des OECD-Steuerregimes (Thomas Rixen) wird die Politisierungsthese empirisch geprüft und weiterentwickelt. Auch auf der Makroebene wie etwa bei der Entwicklung transnationaler Proteste (Dieter Rucht) oder der Entstehung einer neuen Konfliktlinie (Edgar Grande/Hanspeter Kriesi) bestätigt sich die These. Abschließend wird in der Zusammenschau gezeigt (Matthias Ecker-Ehrhardt/Michael Zürn), dass eine verstärkte gesellschaftliche Kritik an der mangelnden Legitimität internationaler Institutionen zu beobachten ist und diese Kritik tatsächlich (und in welcher Form) zu institutionellem Wandel führt.
Der Globale Ausnahmezustand
Die so verstandene ‚Diktatur‘ des Sicherheitsrates stellt nicht nur das Mantra horizontaler Kooperationsmodi in der Global Governance-Forschung infrage, sondern lenkt den Blick zudem auf die Notwendigkeit zur Einhegung seiner Autorität. Es wird ferner deutlich, dass das vielfach gepriesene Modell der deliberativen Legitimation internationalen Regierens im ‚deliberationsfreien Raum‘ des globalen Ausnahmezustands kaum realisierbar ist.
Das Werk ist Teil der Reihe Internationale Beziehungen, Band 18.












