20. - 21. Juni 2011

Anti-Poverty Programs in a Global Perspective

Lessons from Rich and Poor Countries - Konferenz

In der Europäischen Union wird Armut gewöhnlich als relative Einkommensarmut verstanden. Die Minimierung der Zahl der Haushalte, die mit weniger als der Hälfte des mittleren Haushaltseinkommens auskommen müssen (andere Definitionen sprechen von unter 60 Prozent), gilt als vorrangiges sozialpolitisches Ziel. Die Konferenz vergleicht diesen Ansatz mit der Armutspolitik anderer Weltregionen, indem Ziele, Maßnahmen und Erfolge der jeweiligen Politiken herausgearbeitet werden. Zu klären wird sein, inwiefern die EU-Staaten ihren Bürgern de facto ein Mindesteinkommen garantieren und wie sich die europäische Politik der Grundsicherung vom stärker arbeitszentrierten amerikanischen Ansatz der Subventionierung niedriger Erwerbseinkommen unterscheidet. Außerdem wird untersucht, welche Gruppen besonders armutsgefährdet sind und inwiefern amerikanische und europäische Praktiken in Asien und Lateinamerika als Modell wahrgenommen werden, bzw. welche gänzlich anderen Ansätze der Armutspolitik dort vorherrschen.

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Kontakt
Martina Sander-Blanck
blanck [at] wzb.eu
Veranstaltungsort
WZB, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin, Raum A 300
20. - 21. Juni 2011
Beginn 09:00 Uhr
Veranstalter
Professor Jens Alber und Professorin Chiara Saraceno (beide WZB) und Professor Stein Kuhnle, Hertie School of Governance, Berlin

Conference programme