Abstrakter Hintergrund, bunte Punkte und Linien
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Montag, 7. April 2025

Outrage. Eva Illouz and Hartmut Rosa on Emotions in our Democracy

Veranstaltung in englischer Sprache

 

Emotionen waren immer schon Bestandteil gesellschaftlicher Diskurse. Auch in der Politik spielen Gefühle seit jeher eine wichtige Rolle. Doch der Ton in Debatten ist rauer geworden. Es wird erhitzt und oft unversöhnlich gestritten – die sozialen Medien treiben die Polarisierung und die Empörung an. Diskursräume verengen sich, fragmentieren sich, laden sich emotional auf.

Was bedeutet diese neue Erregbarkeit für unser Zusammenleben? Wie trägt unsere Konsumkultur dazu bei, dass sich unser gesellschaftliches Gefühlsleben so verändert? Antworten darauf liefert die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz, die seit vielen Jahren die Soziologie der Emotionen in kapitalistischen Gesellschaften auslotet, zuletzt in ihrem Buch „Explosive Moderne“. Auch der deutsche Soziologe Hartmut Rosa hat sich mit gesellschaftlichen Beschleunigungsphänomenen und der immer neuen Suche nach Steigerung befasst. Gemeinsam wollen sie am WZB über die Schlüsselgefühle in unserer Demokratie sprechen: Angst, Enttäuschung, Wut, aber auch Liebe und Scham. Wie können die Sozialwissenschaften dazu beitragen, unsere Gesellschaft und die Rolle, die Emotionen in ihr spielen, besser zu verstehen?

Eva Illouz ist Director of Studies am Centre Européen de Sociologie et de Science Politique in Paris und am WZB Forschungsprofessorin "Emotional Idioms of Capitalism".

Hartmut Rosa ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt.

 

Es moderiert die Journalistin Catherine Newmark.

Es begrüßt Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des WZB.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.

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Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht. Bitte teilen Sie Swea Starke (swea.starke@wzb.eu) mit, wenn Sie Unterstützung benötigen.