Neue Studie

Automobilzulieferer: innovativ und global vernetzt

Die Automobilzulieferer stehen unter einem enormen Druck. Wie soll sie agieren, wenn die Autobranche plötzlich auf den Elektroantrieb setzt und Lieferteile für den Verbrennungsmotor nicht mehr gebraucht werden? Wie können deutsche und der mittelosteuropäische Automobilzulieferer weiter mit regionalen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, wenn die Produktion verlagert wird? Automobilzulieferer müssen innovativ sein, global agieren und sich schnell neuen Entwicklungen in der Automobilbranche anpassen.

Globalisierung und Innovationsfähigkeit prägen die Branche in einem Maße, das von der bisherigen Forschung bisher häufig übersehen wurde. Eine neue Studie der Böckler-Stiftung, die von Martin Krzywdzinski, dem Leiter der Forschungsgruppe Globalisierung, Arbeit und Produktion gemeinsam mit Martin Schwarz-Kocher und Inger Korflür herausgeben wird, befasst sich mit neuen Entwicklungen bei den Automobilzulieferern, wobei das Spannungsverhältnis zwischen der Sicherung der Innovationsfähigkeit und der Globalisierung der Unternehmensstrukturen im Mittelpunkt steht.

Die in dieser Studie vorgestellten Ergebnisse stammen aus dem Forschungsprojekt „Standortperspektiven der Automobilzulieferindustrie“, das von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde (Laufzeit 2015–2017).

 

 

 

26. März 2019