Forschungsprojekt

Lebensrisiken in Deutschland und den USA

In den USA hat die Wirtschaftskrise zu großen Verwerfungen geführt: Die Arbeitslosigkeit ist auf einem hohen Stand. Aber auch in Deutschland werden trotz guter Konjunktur viele befristete Stellen oder Teilzeitstellen geschaffen. Was bedeutet dies konkret für die Menschen in den beiden Staaten? In einem Forschungsprojekt werden am WZB „Die wirtschaftlichen Folgen zentraler Lebensrisiken in Deutschland und den USA und ihre Entwicklung seit den achtziger Jahren“ untersucht.

Ein Thema ist der Wandel des Sozialstaats und die Frage, ob die soziale Absicherung der Lebensrisiken dadurch geschwächt wurde. In seinem Discussion Paper beschreibt Martin Ehlert, wie der Wandel der Wohlfahrtsinstitutionen die Einkommensmobilität nach dem Jobverlust beeinflusst. Er stellt fest, dass die amerikanischen Arbeitslosen durch den Rückzug des Wohlfahrtsstaats viel stärker von Einkommenseinbußen betroffen sind als die deutschen.

Die Ergebnisse lassen sich hier nachlesen.