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Was hinter den Diskussionen vom 'Rückzug der Demokratie' steckt

Das Ende vom „Ende der Geschichte“

„Statistisch lässt sich ein „Rückzug der Demokratie“ oder gar ein autokratischer Rollback im globalen Maßstab nicht nachweisen. Die Medien, aber auch die Demokratieforschung werden seit einiger Zeit Opfer ihrer eigenen euphorischen Fehleinschätzungen“, schreibt WZB-Demokratieforscher Wolfgang Merkel in einem Beitrag für das Magazin „Cicero“. Er analysiert die Lage der Demokratien weltweit und beschreibt, warum „die Gefahren weniger von Putin und Erdoğan, sondern von der demokratischen Vormacht, den Vereinigten Staaten von Amerika ausgehen“. Dort regiere ein „irrlichternder Präsident sein Land und nicht zuletzt die Welt wie sein Immobilienimperium“. Auseinandersetzen müsse man sich auch mit dem gebrochenen Versprechen der Demokratie, die neben der Freiheit immer auch auf der Gleichheit beruhen muss. 

 

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