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Wir freuen uns, dass Kai Barron, wissenschaftlicher Mitarbeiter am WZB, den ESA Young Scholar Prize 2026 erhalten hat. Die Auszeichnung würdigt seine experimentellen und empirischen Beiträge zur Verhaltens- und Entwicklungsökonomie. 

Wer es zuhause kühl hat, kann besser lernen. In einer internationalen Studie wurde die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als Quelle von Bildungsungleichheit untersucht. Hitzephasen weltweit beeinträchtigen die schulischen Leistungen von Kindern.

Wie verändern sich kulturelle Praktiken und soziale Beziehungen, wenn Menschen migrieren und Gesellschaften vielfältiger werden? Die Forschung zur kulturellen Evolution bietet dafür eine neue Perspektive. Sie untersucht, wie kulturelle Merkmale entstehen, sich verbreiten und an veränderte Umgebungsbedingungen anpassen. Die 12. Annual WZB Conference on Migration and Diversity bringt diese Perspektive mit der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Migration und Diversität zusammen.

Teresa Völker hat mit der Redakteurin Nadja Schlüter über ihre langjährige Forschung zur Normalisierung der extremen Rechten in Debatten und Medien gesprochen. In ihrer Forschung ordnet die Forscherin auch den Umgang der Medien mit der AfD vor und nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ein. Zum SZ-Podcast „Auf den Punkt“ unter MEHR. 

Ältere Menschen befürworten Kürzungen bei BAföG und Elterngeld deutlich häufiger als Jüngere. Das zeigt eine neue Studie von WZB und IAB. Pauschale Einschnitte bei BAföG und Elterngeld lehnt die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ab. Wenn Leistungen allerdings nur bei bestimmten Gruppen gekürzt werden sollen, wie beispielsweise Elterngeld bei Vermögenden, fällt die Zustimmung deutlich höher aus.

Bis vor zwei Jahren war sie die Präsidentin unseres Hauses, und sie hat es wesentlich geprägt: die Soziologin und Bildungsforscherin Jutta Allmendinger. Doch ihre Stimme war und ist weit übers WZB hinaus zu vernehmen. Ein Dank und ein Glückwunsch zum runden Geburtstag am 26. September 2026 von Heike Solga, Direktorin der WZB-Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt.

Was stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt? Was hält uns zusammen, und was verbindet verschiedene Gruppen miteinander? Die Forschenden des WZB-Projekts „Zukunftsvisionen junger Menschen zu Gesellschaft und Zusammenhalt“ haben den #zusammen-Wettbewerb ausgeschrieben. Gesucht werden junge Menschen und Initiativen, die zeigen, wie ein gutes Miteinander in Zukunft funktioniert. Die drei besten Ideen erhalten ein Preisgeld.

Die „hegemoniale Männlichkeit“ hat sie nicht erfunden, aber benannt. Die australische Soziologin Raewyn Connell, prägend auf dem Gebiet der kritischen Männerforschung, erhält in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Kohli-Preis. Die Verleihung findet am Dienstag, den 3. November, ab 17 Uhr am WZB statt, die Laudatio hält der Soziologe Aeneas Zi Wang von der Nanjing University.

Der öffentliche Dialog und Auftakt zur 2. Interdisziplinären WZB-Jahreskonferenz am 7. Oktober in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Bildern.

Impressions from the public dialogue and opening of the 2nd Annual Interdisciplinary WZB Conference 2026 at the Akademie der Künste on Pariser Platz, Berlin.