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Das Regional Manifestos Project ist ein Forschungsprojekt, das vom spanischen Ministry of Economy and Competitiveness finanziert wird. Koordiniert wird es von Sonia Alonso (WZB) und Braulio Gómez (University of Deusto). Das Projekt erarbeitet einen Datensatz, der auf der Inhaltsanalyse der Wahlprogramme für die Wahlen auf der subnationalen Ebene in Spanien und Großbritannien basiert (zukünftig soll der Datensatz auf weitere europäische Länder ausgedehnt werden).
Workshop
Internationales, koordiniertes Forschungsprojekt im Rahmen des ORA-Programms (Open Research Area) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Forschungsthemen
Das Projekt betrachtet sowohl Parteien- als auch Wählerverhalten. Einerseits soll erklärt werden, wie ethnische Parteien, die an einer Regierung beteiligt sind, ihre Amtszeit nutzen, um ethnische Identität zu formen und zu stärken, anders gesagt, wie sie ihre eigene Wählerschaft aufbauen. Andererseits fragt das Projekt danach, wie die Wähler ethnische Regierungsparteien beurteilen. Zugrunde liegt die Hypothese, dass ethnische Regierungsparteien und Parteien, die Klasseninteressen vertreten, von den Wählern zu Wahlzeiten unterschiedlich bewertet werden.
Forschungen zur AIDS-Prävention und zur AIDS-Politik bilden seit über 20 Jahren einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeiten der Forschungsgruppe Public Health am Wissenschaftszentrum.
In den Jahren 1991, 1993, 1996, 1999 und 2003 wurden im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von Dr. Michael Bochow (2003 zusammen mit Dr. Michael Wright) Befragungen zum präventiven Verhalten homosexueller Männer durchgeführt. 1987 und 1988 waren analoge Befragungen im Auftrag der Deutschen AIDS-Hilfe durchgeführt worden. Diese Erhebungen wurden durch die Schaltung eines vierseitigen Fragebogens in den wichtigsten Monatszeitschriften für homosexuelle Männer in der Bundesrepublik ermöglicht.
Subgruppenanalyse der Daten des Projektes "Zeitstabilität in der Risikominderung der HIV-Übertragung unter homosexuellen Männern in Deutschland" (8. Wiederholungsbefragung "Schwule Männer und Aids" [SMA] 2007) zu den Themengebieten Sexualverhalten (Partnerzahl, Kondomgebrauch), Drogenkonsum unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Altersgruppen, Geburtskohorten, sozialer Schichten, HIV-Testverhalten, sexuell übertragbare Infektionen.
¬MULTILINKS ist ein Projekt im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission, welches seit dem Start im März 2008 von Prof. Pearl Dykstra, Fakultät für Sozialwissenschaften, Erasmus Universität Rotterdam, koordiniert wird.
Forschungsziel ist, zu untersuchen, wie sich soziale Kontexte, von makro-gesellschaftlichen zu mikro-interpersonellen verändern und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die soziale Integration, das Wohlbefinden und die intergenerationale Solidarität in verschiedenen europäischen Nationen haben.
Dieser Forschungszweig wurde in Verbindung mit einem Projekt innerhalb des European Network of Excellence EQUALSOC entwickelt. Die bisherigen Beiträge sind: a) Ein Überblick über den Forschungsstand, b) eine Reihe von Arbeitspapieren, die auf der EQUALSOC Konferenz im September 2006 in Barcelona präsentiert wurden, c) Ein Buchkapitel über die Beziehungen zwischen Enkeln und Großeltern, d) eine Konferenz über intergenerationale Beziehungen im März 2007 am WZB. Einige der dort vorgestellten Ergebnisse werden gerade zu einem Buch zusammengefasst, e) eine
Datenbank über komparative Datensätze zu Generationenbeziehungen.
Dieses Projekt warTeil eines größeren Forschungsvorhabens zu Beschäftigung und Familienarbeit in Europa, das vom französischen Arbeitsministerium finanziert und von der Ecole nationale de la santé publique (ENSP) in Rennes koordiniert wurde. Ziel war es, zu erforschen wie erwerbstätige Frauen in Zusammenspiel mit anderen Familienmitgliedern und sozialen Pflegediensten mit dem Pflegebedarf der (Schwieger-)Eltern in verschiedenen europäischen Ländern umgehen. Die Forschungseinheit am WZB führte die deutsche Länderstudie durch. Die bisherigen Ergebnisse sind in dem WZB Discussion Paper SP I 2009-401 veröffentlicht worden.
Forschungsthemen
Im Zentrum der Untersuchung von Bildungsetappe 6 stehen die Übergänge von der Schule ins Berufsleben, und zwar von Abgängern aus Förderschulen (Schwerpunkt Lernbehinderung) und aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Hierbei interessiert vor allem wie die hohe Jugendarbeitslosigkeit entsteht und weshalb es immer länger dauert, bis junge Menschen in einen Beruf finden.
Die Forschungsfragen der Etappe 6 behandeln drei Themenbereiche: