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Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass bei Gründung von Niederlassungen multinationaler Unternehmen Organisation, industrielle Beziehungen und Humankapital in diesen Niederlassungen ein mehr oder weniger vermischtes Phänomen darstellen. Dies verweist auf eine ziemlich breite und unklare Palette von Charakteristika und ist nicht ausreichend erklärbar. Als ein Ergebnis dieser Studie von multinationalen Unternehmen der Automobilindustrie in Indien kann festgestellt werden, dass Organisation und Humankapital abhängig sind von dem betroffenen Marktsegment, der kulturellen und institutionellen Distanz zwischen Heimat- und Gastland, der vertikalen Integration der Niederlassung und dem Vorhandensein eines supranationalen Produktionskonzepts in einem größeren multinationalen Unternehmen.
Die Studie, die von Hedwig Rudolph und Jana Okech durchgeführt wird, untersucht die Marktstrategien, Personalpolitiken und Professionalisierungsaktivitäten der Branche Unternehmensberatung in Deutschland vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierungsprozesse. Sie wird von der DFG im Rahmen des Froschungsschwerpunkts "Professionalisierung, Organisation, Geschlecht" finanziell gefördert. "Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit Verbände und Unternehmen das gestiegene Angebot qualifizierter Frauen als Potential wahrnehmen und nutzen.
Als theoretische Basis wurden drei Stränge verknüpft:
In diesem Projekt untersuchen Sigrid Quack und Sebastian Botzem die Internationalisierung von wissensintensiven Dienstleistungsintermediären am Beispiel von Rechtsanwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfungsfirmen. Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei auf ein besseres Verständnis von Prozessen der Ko-Evolution, die durch die wechselseitige Beeinflussung von institutionellen Bedingungen und Akteurshandeln gekennzeichnet sind. Insbesondere geht es um die Analyse
Das Dissertationsprojekt wurde im Rahmen der Mitarbeit im Forschungsprojekt EUROPUB entwickelt. Die Finanzierung erfolgte erst durch FP5-Projektmittel der EU und seit April 2004 durch das Doktorandinnen-Programm des WZB. Die Dissertation wird von Prof. Barbara Pfetsch (Universität Hohenheim) und Prof. Ruud Koopmans (Vrije Universiteit Amsterdam) betreut.
Wie entwickelt sich Industriearbeit in den „emerging markets“ Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC)? Das Projekt untersucht, ob multinationale Unternehmen durch Standardisierung der Personalsysteme zu einer Konvergenz der Entwicklungspfade der Industriearbeit in den Triade-Staaten und den „emerging markets“ beitragen, oder ob sich die Divergenz unterschiedlicher „worlds of work“ abzeichnet.
1. Zentrale Fragestellungen
Im Zentrum des Projektes stehen die Organisation und die Ausgestaltung von Aspekten der Personalführung und -entwicklung japanischer und deutscher Hersteller mit Schwerpunkt auf Toyota und Volkswagen. Zu untersuchende Einzelaspekte sind insbesondere die Ausgestaltung von Karrieresystemen, von Entgelt- und Anreizsystemen (insbesondere auch im Hinblick auf Kaizen), der Personalbeurteilung und der Weiterqualifizierung.
2. Untersuchungsfeld und -fokus
Die Untersuchung wird auf der Ebene der Zentralbereiche und Betriebe der Unternehmen in Japan und Deutschland durchgeführt. Aspekte von besonderem Interesse sind:
I. Ziele
Das Projekt untersucht in Form einer Evaluation die Wirkungen des EXIST-III-Förderprogramms auf die Stimulierung und Etablierung einer Gründungskultur an Universitäten und Hochschulen.