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Wie wollen wir zukünftig arbeiten, leben und wohnen? Wie wollen wir den dafür notwendigen Verkehrsaufwand gestalten und wie können die Folgen des Klimawandels so verhindert werden, dass die gesellschaftliche Teilhabe für alle sozialen Gruppen und mit nachhaltigen Verkehrsmitteln möglich wird?
Forschungsthemen
Das Projekt untersucht die Auswirkungen des algorithmischen Managements (AM) für die Beschäftigten und identifiziert Handlungsbedarfe und Einflussmöglichkeiten der Arbeitnehmervertretung. Durch den Einsatz von AM-Systemen lassen sich Arbeitsprozesse und Aufgabenausführung mit Hilfe von Algorithmen steuern und optimieren. Sofern die Interessen und Bedürfnisse der Beschäftigten dabei nicht einbezogen werden, wächst das Risiko einer Arbeitsintensivierung und verstärkten Standardisierung, Kontrolle und Überwachung ihrer Tätigkeit.
School-to-work transitions (STWT) have been studied from a perspective that enables us to consider the individual and institutional factors involved in this transition. This is how the institutions like education and the labor market interact with what different individuals decide to do within these transitions. It is a perspective that allows considering the interaction between individuals and institutions (Allmendinger, 1989; Gangl, 2001; Shavit et al., 1998). Work constitutes a fundamental part of individuals´ life and is an important generator of individual and social welfare.
Die Dissertation mit dem Arbeitstitel „Die Rolle des Staats und der EU bei der Digitalisierung der Arbeitswelt. Widersprüche, Herausforderungen und Potentiale für Gute Arbeit am Beispiel der Automobilindustrie“ beschäftigt sich mit dem polit-ökonomischen Konkurrenzprogramm der „digitalen Souveränität Europas“, dessen Konsequenzen für die Arbeitswelt sowie den Forderungen und Perspektiven der Gewerkschaften und Betriebsräte in Europa.
The post-war liberal world order, and a triumphalist neoliberalism since the 1990s, transformed citizenship whereby an increasingly agentic and right-bearing individual gained prominence across a wide-range of policy and institutional domains. The script of agentic individuality, a core precept of liberal citizenship, unfolded and became standardized through interacting dynamics between national and transnational courts (e.g. the European Court of Justice), instruments of international organizations (e.g.
Das Dissertationsprojekt untersucht strukturelle Branchenbesonderheiten und Arbeitsbedingungen Kulturschaffender, die Belästigung und sexualisierte Gewalt im Arbeitskontext begünstigen können. Spezieller Fokus liegt auf digitaler sexualisierter Gewalt.
Im Sinne eines mixed-methods Ansatzes werden das Ausmaß des Phänomens sowie mögliche wirksame Präventionsstrategien betrachtet.
In den politischen Diskussionen um als zu inflexibel empfundene Arbeitsmarkt Strukturen wird vielfach behauptet, dass sich durch die Ausdehnung atypischer Beschäftigungsformen sowie den Ab- bzw. Umbau gesetzlicher oder tariflicher Vorschriften niedrigere Arbeitslosen- bzw. höhere Beschäftigungsquoten erreichen ließen. Ob eine Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse nun tatsächlich mehr Menschen in Lohn und Brot bringt oder aber bestehende Normalarbeitsverhältnisse verdrängt ist keineswegs eindeutig. Gleiches gilt für die Frage, ob es "besser" sei, einer atypischen Arbeit nach zu gehen als keiner. Eine projektbezogene Beschäftigung kann die Tür zu einer Festanstellung öffnen. Aufeinanderfolgende befristete Verträge hingegen gleichen eher einer Drehtür.
In diesem Projekt wird aufbauend auf dem Projekt Berufsrückkehrerinnen: Die Potentiale nicht erwerbstätiger Frauen für den Arbeitsmarkt der Wiedereinstieg von Frauen in den Arbeitsmarkt betrachtet.
Der sozialstaatliche Wandel der Bundesrepublik hat tiefgreifende Auswirkungen auf Familien und Paarbeziehungen und auf die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Ungleichheitsgefüges. Diese Auswirkungen sind bislang nur aus der Sicht von Individuen untersucht worden. Das Projekt ging auf der Grundlage eines mit innovativen Methoden erhobenen Datensatzes von 1200 Paaren, die gemeinsam, teilweise aber auch getrennt befragt wurden, solchen Fragestellungen aus der Perspektive von Frauen und Männern in Paarbeziehungen nach. Damit konnten auch Fragen der Ungleichheit der Geschlechter im Kontext privater, aber sozialstaatlich gerahmter Verpflichtungszusammenhänge untersucht werden.