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Auslandssemester immer noch ungleich verteilt

Student vor Pinnwand Potsdam-Griebnitzsee; Foto: Jens Kalaene, dpa

Ob Studierende durch Auslandssemester, Praktika oder Summer Schools internationale Erfahrung sammeln, hängt immer noch von ihrem sozialen Hintergrund ab. Diesen Befund stellen Bildungsforscherin Claudia Finger vom WZB und ihr Kollege Nicolai Netz von Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung im neuen WZBrief Bildung vor. Zwischen 1991 und 2012 waren zwischen 12 und 20 Prozent der Studierenden aus akademischem Elternhaus im Ausland, unter ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen, deren Eltern keinen Hochschulabschluss haben, waren es nur 9 bis 14 Prozent.

Auch innerhalb der Gruppe der Auslandsmobilen machen Finger und Netz eine soziale Differenzierung aus: Unter Akademikerkindern ist der Anteil jener höher, die länger im Ausland bleiben und den Aufenthalt mithilfe eines Stipendiums finanzieren.

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