Bildung und Zivilgesellschaft

Am 23. Mai fand der „Ehrentag" statt, der deutschlandweite Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes. Zu diesem Anlass ist ein Beitrag von WZB-Forscherin Jana Priemer für das Online-Dossier Bildung entstanden, in dem die Forscherin erklärt, welche Rolle zivilgesellschaftliche Initiativen für Bildung spielen. Ein wichtiger Punkt: Bildung ist nicht nur Aufgabe des Staates. Und so ist das Engagement der Zivilgesellschaft aus der Bildungslandschaft in Deutschland nicht wegzudenken – und doch oft viel zu wenig sichtbar. Damit sich dessen Potenzial künftig besser entfalten kann, ist ein Umdenken in der politischen Steuerung unerlässlich.

In der öffentlichen Debatte wird die Rolle der Zivilgesellschaft als Anbieterin und Ermöglicherin von Bildung bislang noch wenig wahrgenommen. Dabei schaffen zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger vielfältige Lernorte – etwa in Museen, Sportvereinen, Akademien, Kultur- oder Jugendeinrichtungen. Sie vermitteln Wissen und Werte, fördern Kompetenzen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung und Integration. Zugleich ergänzen sie die öffentliche Schulbildung und setzen neue Impulse für den Schulalltag. 

Welche Leistungen Zivilgesellschaft in ihren vielfältigen Formen des Engagements für Bildung erbringt, thematisiert die Forscherin in ihrem Beitrag Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland für das Online-Dossier Bildung von Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und WZB. Für das Dossier sind zudem sind mehrere Videointerviews mit Jana Priemer entstanden, produziert von Simone Grellmann und Kaja Kröger, dem Team des Online-Dossiers Bildung am WZB. 

26.05.26 / PW