ICON∙S Konferenz 2016
Grenzen und wer sie wann, aus welchen Gründen überschreiten darf, wer zu einer Gemeinschaft gehört und wer nicht, was gleich und was ungleich zu behandeln ist, wird durch Normen öffentlichen Rechts bestimmt. Fragen nach der rechtlichen Struktur von Problemen und Lösungen im Zusammenhang mit Flüchtlings- und Migrationsströmen, Identität und Ausgrenzung, Gleichheit und Ungleichheit stehen im Zentrum der diesjährigen ICON∙S Konferenz „Borders, Otherness and Public Law“. An drei Tagen, auf 126 Panels und in über 400 Präsentationen diskutieren Wissenschaftler und Praktiker aus aller Welt ein weites Spektrum von Fragen und Lösungsansätzen zu diesem Themenkomplex.
Unter den Podiumsgästen sind u.a. Koen Lenarts, Präsident des Europäischen Gerichtshofs, Guido Raimondi, Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Francoise Tulkens, ehemalige Richterin und Vize-Präsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Susanne Baer, Richterin des Bundesverfassungsgerichts und Catharine A. MacKinnon, University of Michigan und Harvard University.
Die Konferenz, die vom 17.-19. Juni in Berlin stattfindet, wird federführend durch das WZB Center for Global Constitutionalism und die International Society of Public Law (ICON∙S) in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin, dem NYU Jean Monnet Center for International and Regional Economic Law and Justice und dem Istituto di Ricerche sulla Pubblica Amministrazione organisiert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Konferenz.