Jugendliche ohne Ausbildung - teuer für die Gesellschaft
Unzureichende berufliche Bildung führt zu hohen gesellschaftlichen Folgekosten. Jahr für Jahr starten rund 150.000 junge Menschen ohne Ausbildungsabschluss und damit mit schlechten Zukunftsperspektiven ins Berufsleben. Wenn es nicht gelingt, diese Zahl zu verringern, entstehen für die öffentlichen Haushalte Belastungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang. Das zeigt eine Studie des WZB im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Diese Folgekosten entstehen im Verlauf des Erwerbslebens der Betroffenen durch entgangene Lohnsteuern und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sowie Ausgaben für Arbeitslosengeld und notwendige Sozialtransfers.
Autoren der Studien sind Prof. Jutta Allmendinger (WZB), Dr. Johannes Giesecke (Universität Bamberg) und Dirk Oberschachtsiek.
Download Studie "Unzureichende Bildung: Folgekosten für die öffentlichen Haushalte" (PDF)