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Karl-Polanyi-Preis

WZB-Forscherin Sophie Mützel ist mit dem Karl-Polanyi-Preis ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis für ihren Aufsatz „Koordinierung von Märkten durch narrativen Wettbewerb“, der in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist. Darin zeigt sie am Beispiel der Brustkrebstherapieforschung, wie Erzählungen und Erwartungen der beteiligten Akteure einen Wettbewerb strukturieren können, noch bevor es ein fertiges Produkt gibt.

Aus der aktuellen Forschung

Wie viel Ungleichheit verträgt eine Demokratie? Verhindern große Unterschiede innerhalb einer Gesellschaft die Demokratisierung eines Landes? Schwächt die ungleiche Verteilung von Macht und Einkommen die Stabilität einer Demokratie? Bisher lagen Antworten nur für einzelne Dimensionen der Ungleichheit vor. Ein Gesamtbild haben jetzt WZB-Forscher Wolfgang Merkel und Brigitte Weiffen (Universität Konstanz) gezeichnet.

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Studie

Abitur ja, Studium nein danke: Das sagen hierzulande 30 Prozent aller Schulabgänger mit Hochschulreife. Damit zählt Deutschland zu den Ländern mit der bei weitem geringsten Studierneigung. Unterschiede zeigen sich aber auch zwischen den Bundesländern. Während in Bayern 80 Prozent der Abiturienten später zur Hochschule gehen, sind es in Nordrhein-Westfalen nur 60 Prozent. Warum das so ist, hat ein Forscherteam am WZB herausgefunden: In Regionen, denen es wirtschaftlich gut geht, entscheiden sich mehr junge Menschen für ein Studium.

Podiumsdiskussion

Schuldenkrise und Euro-Rettung haben Europa unfreiwillig zu neuer Popularität verholfen. Über die Zukunft Europas wird diskutiert, zum Teil auch erbittert gestritten – und das nicht nur in Brüssel, sondern auch in den nationalen Parlamenten und Medien, auf der Straße und in den Wohnzimmern. Europa scheint bei den Bürgern angekommen zu sein. Ist der Streit also gut für Europa? Darüber diskutieren wir am 7. Februar, ab 18 Uhr, im WZB.