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The emergence of service economies and the ongoing technological and digital revolution have changed the way we work. In particular, nonstandard work schedules (e.g. work in the evenings, nights, weekends, or with precarious schedules) have become increasingly prevalent in recent decades. This trend and change have dramatically challenged family processes and interactions. Nonstandard work schedules (NSWS) can compromise parents’ mental health and increase conflicts with family time, thus affecting fathers’ and mothers’ parenting capacities as well as parent-child relationships. These implications of NSWS can, in turn, negatively affect the wellbeing of children whose parents work NSWS.
Die am Weizenbaum-Institut angesiedelte Forschungsgruppe „Technik, Macht und Herrschaft“ erforscht den Wandel von Macht- und Herrschaftsbeziehungen in der digitalen Transformation. Sie befasst sich insbesondere mit den Machtpotentialen von Künstlicher Intelligenz (KI) und Plattformen, den gesellschaftlichen Konflikten um diese Technologien und den Möglichkeiten ihrer demokratischen Gestaltung.
In Deutschland existiert bislang kein anerkanntes Messkonzept, das rassistische Zuschreibungen in statistischen Daten sichtbar macht. Dementsprechend gibt es nur eine geringe Anzahl quantitativer Studien, die untersuchen, inwiefern Rassismus zu Bildungsungleichheiten beiträgt. Die bestehende Forschung bezieht sich meist auf ‚ethnische‘ Ungleichheiten. Dabei werden rassismus- und migrationsbezogene Mechanismen und Ausprägungen gemeinsam betrachtet, häufig mit einer Operationalisierung über den ‚Migrationshintergrund‘. Für diese Differenzlinien wirken jedoch unterschiedliche Mechanismen, und die Personengruppen, die von Rassismus und (familiärer) Migration betroffen sind, überschneiden sich nur zum Teil.
Background: It is well-known that under the new economy (globalized, information-based, digitalized, platform) work has become increasingly precarious, threatening workers’ financial security and wellbeing, particularly for those from socially and economically disadvantaged backgrounds. Less well known is that employment precarity is also manifested in when (timing) and how many hours (time) people work. The number of work hours is rising and work schedules have become more unsociable (evenings, nights, and weekends), unpredictable, and precarious (rotating, variable, on-call shifts) in the 24/7 economy. Such work conditions have detrimental health impacts on workers and their offspring.
Der Anstieg des Rechtsextremismus wird häufig durch sozio-ökonomische und kulturelle Faktoren erklärt. Die Rolle des Staates wurde bisher jedoch wenig erforscht, obwohl häufig behauptet wird, dass staatliche Akteure in Deutschland die rechtsextreme Gefahr heruntergespielt und Rechtsextremen dadurch Auftrieb gegeben haben. Wie berechtigt ist diese Kritik? Durch die Analyse tausender Dokumente, die das Verhalten politischer Parteien, des Verfassungsschutzes und der Polizei in Deutschland über viele Jahrzehnte und Bundesländer hinweg untersuchen, zeigen wir, dass staatliche Akteure den Rechtsextremismus systematisch verharmlost haben. Dieser ‘Bias’ tritt vor allem bei politischen Akteuren des Mitte-rechts-Spektrums auf.
Verbindungen zwischen radikal rechten Parteien und Beamten sorgen für Besorgnis über die Loyalität des Staatsapparats in liberalen Demokratien. Wir bauen auf dem Konzept der ‘wehrhaften Demokratie’ auf und argumentieren, dass Staaten der Infiltration durch rechtsradikale Parteien entgegenwirken können, indem sie diese öffentlich als extremistische Organisationen einstufen und disziplinarische Maßnahmen gegen Beamte androhen, die in solchen Parteien aktiv sind. Wir testen unser Argument in Deutschland, einer wehrhaften Demokratie, die sich nun der Herausforderung der rechtsradikalen AfD gegenüber sieht, die eine beträchtliche Zahl von Beamten in ihren Reihen zählt und versucht, den Staat von innen heraus zu untergraben.
Es gibt wachsende Besorgnis über Sympathien für rechstradikale Parteien bei staatlichen Sicherheitskräften, insbesondere Polizei- und Militärangehörigen, die das Gewaltmonopol des Staates ausüben. Bestehende Erklärungen betonen vermeintliche autoritäre Werte und eine Präferenz für Law-and-Order-Politik als Antrieb für die Unterstützung rechtsradikaler Parteien. Unsere Analyse, die auf Daten der European Social Survey und des Comparative Manifesto Project basiert, untersucht eine Reihe potenzieller Erklärungen für rechtsradikales Wahlverhalten bei Sicherheitskräften, einschließlich Law-and-Order-Präferenzen und Einstellungen zur Einwanderung.
Dieses Projekt wurde durch die große Welle von Protesten gegen die AfD Anfang 2024 inspiriert. Besonders auffällig in diesem Zusammenhang waren die ambivalenten Reaktionen konservativer Eliten, insbesondere von Politiker*innen der CDU/CSU, auf diese Proteste. Während der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz, die Demonstrant*innen “für ihr Engagement für Demokratie, unseren Rechtsstaat und unsere Freiheit” lobte, kritisierte er zusammen mit anderen CDU-Politiker*innen die Demonstrationen u.a. dafür, angeblich von linksradikalen Antifa-Gruppen dominiert zu sein.
As digital platforms have become more integral to not just how we live, but also to how we do politics, the rules governing online expression, behavior, and interaction created by large multinational technology firms—popularly termed ‘content moderation,’ ‘platform governance,’ or ‘trust and safety’—have increasingly become salient sites of international political contestation. This project seeks to conceptually and empirically advance our understanding of both public and private rulemaking in and around social networks and other important online platforms, and push the boundaries of work at the intersection of technology and global governance, bridging political science, law, and media studies.