Veranstaltungen
Konferenz „Political Violence and Democratic Backsliding“
Konferenz „Political Violence and Democratic Backsliding“ am 6. und 7. Oktober 2022 am WZB, organisiert von der Abteilung Transfor- mationen der Demokratie
Konferenzbericht erschienen in den WZB Mitteilungen (Heft 178, Dezember 2022)
Workshop "The Rise of Grassroots Radicalism and its Political Effects"
Am Freitag, den 5. November 2021, veranstaltete die Forschungsgruppe Transformations of Democracy einen Präsenzworkshop zum Thema "The Rise of Grassroots Radicalism and its Political Effects". Organisiert von Sebastian Hellmeier und Daniel Bischof begrüßte die Unit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von verschiedenen deutschen und europäischen Universitäten und Forschungsinstituten.
Den Anfang machten im ersten Panel Präsentationen zur medialen Berichterstattung über terroristische Anschläge (Teresa Völker) und zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse gegen rechtspopulistische Bewegungen (Larissa Meier und Jan Matti Dollbaum). Das zweite Panel beleuchtete die Auswirkungen auf politisches Verhalten durch rechtsradikale Aufmärsche (Daniel Bischof) und die „Junge Alternative“ der AfD (Anna-Sophie Heinze). Rechte Proteste und Migration (Enzo Brox und Tommy Krieger) sowie regionale Radikalisierung in Deutschland (Sophia Hunger, Swen Hutter, Eylem Kanol und Daniel Felipe Saldivia Gonzatti) standen im Mittelpunkt des dritten Panels. Abgeschlossen wurde der Workshop mit Einblicken in die Auswirkungen von Protesten auf ZuschauerInnen (Violeta Haas und Tim Wappenhans) und auf die Gewaltbereitschaft (Sebastian Hellmeier).
Die Forschungsgruppe dankt allen Beteiligten für ihre Bereitschaft Einblicke in ihre Forschung zu geben, für spannende Diskussionen und Inspiration für zukünftige Forschungsprojekte.
Seminarreihe: Democracy – Past, Present, and Future
Seminarleitung: Grzegorz Ekiert, Harvard University; Daniel Ziblatt, WZB
Diese Seminarreihe befasst sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Demokratie – ihren Institutionen und Normen – sowie den chronischen Dilemmata der demokratischen Praxis. Bedeutende europäische und nordamerikanische Denker*innen erforschen gemeinsam, was zum Funktionieren von Demokratien beiträgt und mit welchen Herausforderungen sie gegenwärtig konfrontiert sind. Die Seminarreihe dient auch als Diskussionsforum für Work in Progress und zu erscheinende Bücher und Artikel, die zur Demokratiedebatte beitragen.
Authoritarianism From Above and Below in East Central Europe
2. Dezember 2021
SprecherInnen
Kim Lane Scheppele Laurance S. Rockefeller Professor of Sociology and International Affairs, Princeton School of Public and International Affairs and the University Center for Human Values, Princeton University
Grzegorz Ekiert Laurence A. Tisch Professor of Government, Harvard University; Director, Minda de Gunzburg Center for European Studies, Harvard University
Democracy Without a Majority?
Freitag, 29. Oktober, 2021
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht das neue Buch von Michael Koß, "Demokratie ohne Mehrheit?", das in Deutschland aufgrund seiner provokanten These, dass die Ära der Massenparteien - die Bollwerke der Nachkriegsdemokratie - vorbei sein könnte, große Beachtung in den Medien fand. Wie kann die Demokratie überleben, wenn sich ihre wichtigsten Träger auflösen? Koß vertritt die These, dass das Ende des Kalten Krieges die mitteleuropäische Politik auf prekäre Weise zu den zersplitterten Wurzeln zurückgeführt hat, die vor dem Zweiten Weltkrieg bestanden. Die Diskussion ist von besonderer Relevanz, da in der Bundesrepublik Deutschland Verhandlungen über die Bildung einer Drei-Parteien-Regierungskoalition im Gange sind - eine historisches Novum.
SprecherInnen
Michael Koß, Professor für Politische System der Bundesrepublik Deutschland und der EU, Leuphana Universität Lüneburg
Thomas Zittel, Professor für Vergleichende Politikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main; External Fellow at the Mannheim Centre for European Social Research (MZES), University of Mannheim; Max Weber Chair in German and European Studies, NYU
Populism after Trump
Donnerstag, 4. März 2021
Bedeutet die Niederlage von Donald Trump bei den Wahlen 2020 das Ende des Populismus auf der ganzen Welt? Während sich einige populistische Anführer wie Viktor Orbán in Ungarn und Jair Bolsonaro in Brasilien durch Trumps Präsidentschaft ermutigt fühlten, waren andere populistische und rechtsgerichtete Bewegungen, darunter die in Frankreich und Deutschland, unabhängig von seiner Führung und bleiben von seiner Niederlage weitgehend unberührt. In diesem Seminar wird die Zukunft des Populismus in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten erforscht und bewertet, ob ihr Wohlstand zu- oder abnehmen wird.
SprecherInnen
Anne Applebaum - Senior Fellow of International Affairs and Agora Fellow in Residence, Johns Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS)
Steven Levitsky - Professor of Government, Harvard University
Daniel Ziblatt - Eaton Professor of the Science of Government, Harvard University; CES Resident Faculty & Seminar Co-chair, Harvard University; Unit Director, Transformations of Democracy, Berlin Social Science Center (WZB)
Grzegorz Ekiert - Laurence A. Tisch Professor of Government, Harvard University; Director, Minda de Gunzburg Center for European Studies, Harvard University
Auftaktveranstaltung: "The State of Democracy and Future Research"
Donnerstag, 19. November 2020
SprecherInnen
Sheri Berman – Professorin für Politikwissenschaften, Barnard College, Columbia University
Wolfgang Merkel – Professor Emeritus, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Yascha Mounk – Senior Fellow, SNF Agora Institute, Johns Hopkins University
Pippa Norris – Paul F. McGuire Dozentin für Vergleichende Politikwissenschaft und CES Faculty Associate, Harvard University
Grzegorz Ekiert – Laurence A. Tisch Professor für Regierungswissenschaften und CES Direktor an der Harvard University
Daniel Ziblatt – Direktor "Transfomationen der Demokratie" Wissenschftszentrum Berlin für Sozialforschung und Professor an der Harvard University