WZB erarbeitet Konzept für bundesweites Internet-Institut
Im Ideenwettbewerb für das geplante Deutsche Internet-Institut hat sich die Projektskizze des WZB und seiner Berlin-Brandenburger Partner in der ersten Runde durchgesetzt. Unter Federführung des WZB erarbeitet der Verbund, zu dem neben dem WZB die vier Berliner Universitäten, die Universität Potsdam und das Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS) gehören, jetzt ein inhaltliches Konzept für das Institut. Im Rennen sind außerdem vier Forschungsverbünde aus den Regionen München, Bochum, Hannover und Karlsruhe.
Im Frühjahr 2017 soll eines der fünf Konzepte ausgewählt und anschließend umgesetzt werden. Für den Aufbau des Deutschen Internet-Instituts sind in den ersten fünf Jahren bis zu 50 Millionen Euro vorgesehen.
Am WZB arbeiten Jeanette Hofmann, Leiterin der Projektgruppe Politikfeld Internet, Martin Krzywdzinski, Leiter der Projektgruppe Globalisierung, Arbeit und Produktion sowie Iris Cseke als wissenschaftliche Koordinatorin des Verbundes mit.
Das geplante Internet-Institut soll die Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Gesellschaft aus interdisziplinärer Perspektive erforschen. Ein Schwerpunkt des Berliner Konzepts wird auf dem Zusammenwirken der Informatik mit den Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und der Designforschung liegen.
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Ideenwettbewerb