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Dawin Meckel/OSTKREUZ

Globaler Süden

Forschende des WZB stehen in regem Austausch mit Partner*innen in vielen Weltregionen. Sie beobachten Migrationsbewegungen, analysieren Wirtschaftsbeziehungen, loten kulturelle und politische Differenzen aus. Mit Beiträgen zu Afrika, Asien und Lateinamerika berichtet das Juni-Heft der WZB-Mitteilungen vom Globalen Süden. Und natürlich zugleich vom Norden – ein Heft über Bilder, Machtverhältnisse und Kooperationen.

Das Printheft ist hier als PDF zu finden. Die Online-Beiträge zu unserem neuen Schwerpunkt finden Sie auf dieser Seite.

Terrorismus und Kindersterblichkeit

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Terrorismus und Kindersterblichkeit? Daniel Meierrieks und Max Schaub zeigen mithilfe von Daten für 52 afrikanische Länder im Zeitraum 2000 bis 2017: Mehr Terrorismus führt zu mehr Kindersterblichkeit. Terrorismus wirkt nicht direkt durch Tod und Zerstörung auf die Kindersterblichkeit, sondern auf indirekte Weise.

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Bildung in Kenia und Tansania

Können Tansania und Kenia als Entwicklungsmodell für den globalen Süden dienen? Günther Schmid analysiert die Bildungssysteme beider Länder und betrachtet Indikatoren für den Bildungserfolg wie Bildungsgleichheit und -qualität. Er zeigt, welche Vorstellung von Bildung hinter den beiden Systemen steckt und erzählt von der Aufbruchsstimmung im Gefolge des Berichts der Südkommission in den 1990er Jahren.

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Ungleichgewicht der Macht

Forschende aus unterschiedlichen Teilen der Erde haben immer noch sehr ungleiche Startchancen. Das gilt für die Finanzierung ihrer Forschung, akademische Karrierewege, für Visa und Netzwerke. Nora Chirikure und Lennard Naumann fragen, was es braucht, damit Süd-Nord-Forschungspartnerschaften wirklich gleichberechtigt sind.

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Freiheit, Existenzangst, Traditionen

Wie Gesellschaftssysteme in verschiedenen Ländern funktionieren und angenommen werden, hängt nicht zuletzt von der jeweiligen politischen Kultur ab. Die wiederum lässt sich nicht einfach aus der Weltregion ableiten, in der ein bestimmtes Land liegt. Vielmehr ergibt sich ein buntes Bild, das die Autorinnen auf einer Karte der Mentalitäten einzutragen versuchen.

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