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Best-Up-Studie von WZB und DIW

Wer in der Schule Informationen zum Nutzen und zur Finanzierung eines Studiums erhält, will nach dem Abitur eher studieren. Das zeigt sich insbesondere bei Kindern, deren Eltern selbst keinen Hochschulabschluss haben: Bei diesen AbiturientInnen erhöhen die bereitgestellten Informationen die Wahrscheinlichkeit, sich auf Studienplätze zu bewerben oder in zulassungsfreie Studiengänge einzuschreiben, um zwölf Prozentpunkte.

Neues Analyseverfahren für Parteien

Ist die Alternative für Deutschland (AfD) erst im letzten halben Jahr wirklich rechtspopulistisch geworden? Den Eindruck könnte man haben, denn das AfD-Programm enthielt nach der Gründung nur wenige dezidiert rechtspopulistische Elemente. Der Schein aber hat getrogen. Bereits die frühe AfD lässt sich empirisch als klar rechtspopulistisch verorten. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der WZB-Forscher

Blog comment

“Brexit is wrong and should thus be implemented quickly” is the title of Christian Rauh’s comment on the Brexit decision on his own blog. The Research Fellow of the Research Unit Global Governance argues that accepting the majority vote in the referendum sends out a clear message to UK and EU citizens. It is important for the British voters to know that their choices do count, but they equally need to remember that this power comes with responsibility. This means that their vote is consequential - not only for the political establishment but also for their very own life circumstances.

In eigener Sache

Das WZB macht mit bei den diesjährigen Pride Weeks, die mit zahlreichen Aktionen auch in Berlin ein Zeichen gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung setzen. Auch das WZB zeigt Flagge: Am Donnerstag wurden zwei Banner in den Farben des Regenbogens an der Hauptfassade entrollt. Bis zum 23. Juli werden sie dort wehen.

New database in the making

In Montevideo, citizens are not forced to bite the bullet when they notice potholes in the road or vandalised public spaces. They can register these problems connected to public services in the online geolocation platform “For My Neighborhood”, which forwards them immediately to the city’s Single System of Complaints. This is merely one of many cases the project “Latinno” is currently compiling in the first comprehensive and systematic database on new forms of citizen participation in Latin America.

Demokratische Innovationen

In Montevideo müssen Einwohner ihren Ärger nicht runterschlucken, wenn ihnen Schlaglöcher oder Vandalismus den Alltag erschweren. Sie können alle Missstände, die ihnen im öffentlichen Bereich auffallen, in die virtuelle Plattform  „Für mein Viertel“ eintragen. Diese leitet die Beschwerden dann direkt an die Stadtverwaltung weiter. Das ist nur einer von vielen Fällen, die das WZB-Projekt „Latinno“ in der ersten umfangreichen und systematischen Datenbank für neue Formen der Bürgerbeteiligung in Lateinamerika erfasst.

Interview mit Nisren Habib

Wie verändert sich das Verhältnis der Geschlechter, wenn Menschen ihre Heimat und ihre traditionellen Lebensumstände verlassen müssen? Diese Frage beschäftigt Nisren Habib, gebürtige Syrerin, die seit 2013 im Libanon lebt. Nach ihrem Diplom im Fach Women‘s Studies an der Beirut Arab University ist sie als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Gast am WZB. Antonia Zimmermann hat mit der Geschlechterforscherin gesprochen.