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Abstract

Das Promotionsprojekt von Franziska Scheier befasst sich mit der Rolle der betrieblichen Arbeitnehmervertretungen bei der Interessenvertretung von in der bisherigen Arbeitspolitik vernachlässigten Beschäftigten. Möglichkeiten und Bedingungen zum Zugang der Stellvertretung von Beschäftigten, die aufgrund der Vernachlässigung als schwache Interessengruppen bezeichnet werden können, sind Gegenstand des Projekts. Zu den untersuchten Beschäftigten gehören Beschäftigte mit Betreuungs- und Pflegeaufgaben, Geringqualifizierte, Schwerbehinderte und Auszubildende.

Projektleitung
Laufzeit
2009-2013
Förderung
Dissertationsprojekt (gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung)
Abstract

Für die Unternehmen stellen Langzeitkonten ein Flexibilisierungsinstrument dar; für die Beschäftigten eröffnen sie Chancen für eine bessere Verteilung von beruflichen und außerberuflichen Anforderungen im Lebensverlauf. Den Langzeitkonten wird ein großes Potenzial für erweiterte Gestaltungsoptionen und verbesserte Lebenschancen in den Erwerbsverläufen von Beschäftigten zugemessen. Das Projekt untersuchte, inwieweit und unter welchen Bedingungen dieses Potenzial in der betrieblichen Praxis entfaltet wird. Leitend waren die folgenden vier Untersuchungsfragen: (1) Welche Ziele verfolgen die Unternehmen bei der Einführung von Langzeitkonten? (2) Wie sieht die Praxis der Anspar- und Entnahmeprozesse aus? (3) Welche Interessen und Nutzungsmuster finden sich auf Seiten der Beschäftigten?

Laufzeit
04/2006 bis 05/2008
Förderung
gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung
Abstract

Vor dem Hintergrund der Bemühungen europäischer Initiativen, einen gemeinsamen Bildungsraum zu schaffen, der sowohl Berufsbildung als auch Hochschulbildung umfasst, beschreibt das Projekt die institutionellen Reaktionen von Frankreich und Deutschland auf diese Prozesse. Das Projekt folgt dabei der Logik der Differenz und sucht nach ähnlichen Reaktionen auf die Kopenhagen- und Bolognaprozesse trotz der stark unterschiedlichen Institutionalisierung der Hochschul- und Berufsbildung in beiden Ländern, die deutlich unterschiedliche Opportunitätsstrukturen für die Lernenden bieten.

Laufzeit
2008 - 2010
Förderung
gefördert vom European EqualSoc Network on Economic Change, Quality of Life & Social Cohesion
Abstract

How have nation-states, churches, and philanthropists historically responded to disability and deviance in Europe and North America? Age-old strategies of care, compensation, and rehabilitation will be contrasted with contemporary appeals to equal opportunities, rights, and participation (inclusion). Comparative studies of educational system development and disability policy reform show the extent to which these differing ideals have been reached in the Atlantic world since the mid-1800s. Special education offers a vital but neglected field to examine the trade-offs between principles of merit and equality and the resulting educational and social inequalities.

Laufzeit
2007 - 2010
Förderung
gefördert von der Stiftung Deutsch-Amerikanische Wissenschaftsbeziehungen (SDAW) im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Abstract

This cross-nationally comparative project for the OECD examines the state of knowledge concerning transitions of youth and young adults with disabilities beyond secondary education in Germany, Austria and German-speaking Switzerland. Focusing first on access to vocational training, higher education, and employment, the study identifies the results of educational and social policies and local practices, asking how educational quality and equality can be strengthened for this disadvantaged group. Secondly, the project investigates transition patterns within tertiary education and on to employment in order to build a catalog of factors that facilitate or hinder successful transitions, which will be used to guide a larger cross-national longitudinal study.

Laufzeit
2007 - 2009
Förderung
gefördert von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
Abstract

Das Promotionsprojekt von Lisa Pfahl trägt den Arbeitstitel „Sonderschulabgänger/innen im Übergang von der Schule in den Beruf. Diskursive und biographische Konstruktionen von Lernbehinderung“. Das Projekt beinhaltet eine Auseinandersetzung mit der Institutionalisierung von Bildungsungleichheit aus wissenssoziologisch-diskursanalytischer Perspektive und im Rahmen interaktionstheoretischer Ansätze zur Selbstkonstitution und zum biographischen Handeln von Personen mit geringer schulischer Bildung. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie – und ob – Personen mit geringer schulischer Bildung im deutschen Bildungssystem „handlungsfähig“ werden.

Projektleitung
Laufzeit
2003 - 2010
Abstract

Ziele des Projekts sind eine Bestandsaufnahme des bisherigen Wissenstands sowie die Spezifizierung von Handlungs- und Forschungsperspektiven hinsichtlich sozialer Ungleichheiten in der schulischen und außerschulischen Bildung – mit Schwerpunkt auf den schulischen Bereich – entlang folgender Leitfragen:

  • Wie ist der Stand der Forschung zur sozialen Strukturierung von schulischen und außerschulischen Bildungschancen nach sozialer Herkunft, Ethnizität und Geschlecht?

  • Welche (Bildungs-)Berichte gibt es in diesem Bereich, die auf Chancengleichheit Bezug nehmen?

  • Was sind die Kernaussagen der Studien im Hinblick auf soziale Ungleichheit?

Projektleitung
Laufzeit
06-12/2008
Förderung
gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung
Abstract

Globale Herausforderungen lassen sich gegenwärtig am ehesten von forschungsstarken Wissensgesellschaften und nur in Kooperation bewältigen. Die Förderung von Wissenschaftskooperationen wird damit zu einem wichtigen Instrument für eine nachhaltige globale Entwicklung. Jedoch zeigen Forschungen, dass Wissenschaftskooperationen nicht immer gut funktionieren, besonders wenn sie mit anhaltenden Nord/Süd-Asymmetrien konfrontiert sind. Solche Asymmetrien beeinflussen das Agenda-Setting ebenso wie die Finanzierung und Arbeitsteilung im Forschungsprozess.

Projektleitung
Laufzeit
2016-2019
Förderung
VolkswagenStiftung
Abstract

Der Berliner Verbund „Autonomie trotz Multimorbidität im Alter“ (ama) betreibt Forschung zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen.  Im Mittelpunkt steht die Analyse der Ressourcen zur Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung und Alltagsbewältigung bei älteren Menschen mit Mehrfacherkrankungen, Behinderung und Funktionseinschränkungen.
Das interdisziplinär gestaltete Forschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für zunächst drei Jahre (2008 - 2010) im Rahmen des Programms „Gesundheit im Alter“ gefördert .

Laufzeit
01 2008 - 12 2010
Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Abstract

In Europa steigt der Anteil pflegebedürftiger Menschen an. Im Rahmen des EU-Projekts „INTERLINKS“ sollen deshalb Strategien („good practices“) für finanzierbare und gleichzeitig qualitativ hochwertige Pflegesysteme erarbeitet werden. Ziel des dreijährigen Projekts ist die Entwicklung eines Modells, mit dem Langzeitpflege-Systeme (long-term care) für ältere Menschen in Europa länderübergreifend und vergleichend beschrieben und analysiert werden können.

Projektleitung
Laufzeit
11 2008 - 10 2011
Förderung
EU-Kommission (7th Framework-Programm)