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Ursprünglich getrieben durch auf niedrige Steuern und Arbeitskosten basierenden Wettbewerbsbedingungen hat sich in Mittelost- und Südosteuropa mittlerweile eine beschäftigungsstarke Automobilindustrie entwickelt, die zum festen Produktionsverbund europäischer Automobilhersteller gehört. Dazu zählt schon längst nicht mehr nur die Komponentenfertigung, sondern verstärkt eine in eigenen Industrieclustern stattfindende Fertigung europäischer Original Equipment Manufacturers (OEM) mitsamt zunehmender Entwicklungstätigkeiten. Angesichts der Transformationsprozesse der Automobilindustrie zur Elektromobilität stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung weiterhin anhält.
Das Vorhaben ist Teil des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft. Die dort angesiedelte und mit der WZB-Forschungsgruppe „Globalisierung, Arbeit und Produktion“ assoziierte Forschungsgruppe untersucht, wie sich Arbeit durch den Einsatz von KI verändert. Im Zuge von den Technologiesprüngen im Bereich des maschinellen Lernens kommt KI in immer mehr Bereichen der Arbeitswelt zur Anwendung. Als Folge werden Veränderungen in der Interaktionsweise von Menschen und technischen Systemen, bei Arbeitsinhalten, Arbeitsorganisation und Qualifikationsanforderungen erwartet.
Die Covid-19-Pandemie störte das Funktionieren globaler Systeme ausgelagerter und verlagerter Produktion, die als "globale Produktionsnetzwerke" (GPNs) bekannt sind. Die Verlangsamung der Produktion und die Schließung von Fabriken auf der ganzen Welt führten zum Verlust von Arbeitsplätzen, zur Änderung von Unternehmensstrategien und zu wirtschafts- und industriepolitischen Interventionen. Die Unterbrechungen der GPNs durch die Covid-19-Pandemie waren in vielerlei Hinsicht schwerwiegend und beispiellos.
Angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen, die durch den digitalen Wandel, die fortschreitende Alterung der Gesellschaft und den Klimawandel verstärkt werden, ist das öffentliche Bildungssystem heute mehr denn je gefordert. Zugleich belegen verschiedene Studien Rückgänge bei den Leistungen der Schüler*innen, steigende Unterrichtsausfälle und prognostizieren zudem einen wachsenden Fachkräftemangel. Damit rückt die Zivilgesellschaft als Bildungsakteur stärker in den Fokus. Denn zivilgesellschaftliche Akteure – engagierte Einzelpersonen wie Organisationen – leisten wesentliche Bildungsbeiträge.
In der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus werden zivilgesellschaftlichen Organisationen eine bedeutende Rolle zugeschrieben. Sie werden als Orte der Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe, adressiert, an denen menschenfeindlichen Einstellungen entgegengewirkt wird. In den vergangenen Jahren ist die Zivilgesellschaft jedoch selbst verstärkt zum Ziel rechter Interventionen geworden, was zur Bildung neuer Organisationen sowie zu Spaltungen in bestehenden zivilgesellschaftlichen Organisationen führte. Dadurch droht die Integrationskraft der Zivilgesellschaft nachhaltig geschwächt zu werden.
In my PhD thesis I investigate which micro and macro level factors impact citizens’ attitudes towards who should and who should not become parents. My research perspective is on comparing post-industrial countries since 1980. Examples such as rollbacks in reproductive rights, contestation of medically assisted reproduction and nativist rhetoric from radical right parties show that the topic of procreation and parenthood is at the center of political discourse worldwide. I argue that a common thread in these debates is the question of who is expected, allowed and denied to participate in the continuation of a citizenry.
Die Covid-19 Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sorgten für große Veränderungen in der Arbeitswelt und stellten v.a. Familien vor große Herausforderungen. Im Rahmen eines Verbundprojekts mit dem Wirschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI), untersuchen wir die mittel- und langfristigen geschlechterspezifischen Auswirkungen die Covid-19 Pandemie auf Beschäftigung, Einkommen und Karriere insbesondere von Eltern. Während WSI-seitig Beobachtungsdaten der HBS-Erwerbspersonenbefragung und des IAB-PASS ausgewertet werden, stehen WZB-seitig die Erhebung und Auswertung von Experimentaldaten im Mittelpunkt.
Forschungsthemen
Theoretical background and objectives
Forschungsthemen
Dissertation project
Susanne Veit’s dissertation with the title “Ethnic Diversity and Cooperation: Contexts, Linking Mechanisms, and Causality” addresses the heated scientific debate about the potential challenges of cultural diversity to social cohesion and civic engagement. The empirical studies this dissertation draws on were realized within the framework of the project “Ethnische Vielfalt, soziales Vertrauen und Zivilengagement” (project head: Ruud Koopmans, funding: Germany Family Ministry). Susane Veit successfully defended her dissertation in the end of 2014 (summa cum laude). In July 2015, the dissertation was honored by the International Society of Political Psychology (ISPP) by a Best Dissertation Award Honorable Mention.
Forschungsthemen
Theoretical background and objectives