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Forschungsthemen
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Politische Repräsentation ist zentraler Grundpfeiler moderner Demokratien. Eine gut funktionierende Repräsentation ist essentiell für das Vertrauen zwischen Wähler:innen und politischen Parteien. Das Vertrauen darein, dass die Parteien im Sinne ihrer Wähler:innen handeln, wird jedoch immer wieder angezweifelt – nicht zuletzt durch populistische Kräfte.
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Die manuelle Kodierung großer Textkorpora ist eine wichtige, aber sehr arbeitsintensive und zeitaufwändige Säule politikwissenschaftlicher Forschung. Die zunehmende und ständige Verbesserung automatischer Klassifikationsmodelle stellt daher eine perfekte Möglichkeit dar, diese Hürden zu senken, indem sie es Forscher:innen ermöglicht, große Kodierungsarbeiten in einem Bruchteil der normalerweise erforderlichen Zeit und des Arbeitsaufwands durchzuführen. Die Reliabilität, Konsistenz und Qualität der automatisierten Kodierung bleibt jedoch ein Problem. Kann der Computer wirklich den Menschen ersetzen und wie vergleichbar werden die Ergebnisse sein?
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Das Projekt "Visionen der postviralen Gesellschaft: Veränderungen in der politischen Wahrnehmung im Verlauf der Covid19-Krise" widmet sich der Frage, ob während und durch die Covid-19-Pandemie neue Formen und Quellen politischer Legitimität entstanden sind – insbesondere als Effekt des starken politischen Eingriffs ins öffentliche Leben und die Wirtschaft. Mithilfe von Algorithmen des maschinellen Lernens sollen die Entwicklungen des politischen Diskurses auf sozialen Medien vor, während und nach der Krise herausgearbeitet werden, um neue und veränderte politische Anforderungen und Interessen der auf diesen Plattformen aktiven Bürger:innen aufzudecken.
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Büro der Abteilung:
Iryna Mazynska/Müge Yerdenler
+49 30 25491-327/354
Mail: zz.office [at] wzb.eu
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Seit den 1990er Jahre prägen Themen wie Migration, Umwelt und Wohlfahrt das Protestgeschehen in Deutschland. Damit verbunden findet eine – oft gewalttätige – Mobilisierung und Gegenmobilisierung in der Protestarena statt. Ziel des WZB ProtestMonitorings ist das systematische Monitoring der
deutschen Protestlandschaft. Im Rahmen einer kontinuierlichen Datenerhebung erforschen wir die zeitlichen und räumlichen Zusammenhänge des Protestgeschehens, die diskursive Gelegenheitsstrukturen von Protest und Radikalisierung sowie die Radikalisierungsverläufe von individuellen Protestakteur:innen.