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Ehemalige Stipendiatin der Abteilung

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Abstract

Der Aufstieg nicht-westlicher Mächte, wie der BRICS- oder IBSA Staaten, hat in der Forschung konkurrierenden Erwartungen geweckt – sowohl was die Interaktion dieser Mächte untereinander angeht, also auch ihr Verhalten gegenüber etablierten Mächten. Bilden die aufsteigenden Mächte einen anti-hegemonialen Block um die „alten“ Mächte herauszufordern? Und erwachsen daraus potentiell gefährliche Spannungen in der internationalen Politik? Oder beobachten wir vielmehr eine Interessenskonvergenz zwischen aufstrebenden und etablierten Mächten, die auf einen Ausgleich und zwischenstaatlicher Harmonie hindeutet? Um das Verhalten der aufsteigenden Mächte systematisch zu untersuchen, analysieren wir in diesem Projekt ihr Abstimmungsverhalten in der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN).

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Laufzeit
2012–2015
Förderung
WZB
Abstract

Das Projekt theoretisiert Strukturen internationaler öffentlicher Autorität und übersetzt diese in ein geeignetes Datenmodel. Untersuchungsgegenstand ist die Regelung nationaler und internationaler Politik durch verschiedene internationale Institutionen. Das Projekt wird durch folgende Neuerung motiviert: Internationale Institutionen, insbesondere Internationale Organisationen (IOs), gewinnen zunehmend an Autorität und nehmen dadurch erheblichen Einfluss auf die internationale Angelegenheiten von Staaten, indem sie ihren Entscheidungsspielraum reduzieren. Dadurch wird das Prinzip nationaler Souveränität verändert. Es verliert seine Strukturierungsqualität in der Internationalen und nationalen Politik.

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Laufzeit
01.04.2012 - 01.07.2021
Förderung
Leibniz-Gemeinschaft (SAW; 01.04.2012−31.03.2016); WZB (seit 01.04.2016)
Abstract

In International Institutions in Hard Times. A Theory of Global Governance werden die aktuellen Blockaden und Normenverletzungen als Ausdruck der institutionellen Defizite von Global Governance interpretiert. Die Krise der europäischen Integration, der Unilateralismus der USA, die Zunahme von Widerständen gegen internationale Organisationen, aber auch das Souveränitätsbeharren aufstrebender Mächte wie China und Indien sind demnach eine Folge von Defekten in der weltpolitischen Ordnung.

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Laufzeit
2012–2019
Förderung
WZB
Abstract

Das Projekt entspringt der Beobachtung, dass Legitimität für internationale Institutionen enorme Bedeutung gewonnen hat, jedoch auch stark umkämpft ist. Weit davon entfernt, eine „Eigenschaft“ von internationalen Institutionen zu sein, wird Legitimität in diskursiven Praktiken ausgeübt und verhandelt. Während sich internationale Organisationen um Legitimität bemühen, beteiligen sich Staaten und andere Akteure in dynamischen Prozessen von (De-)Legitimation. Die Legitimitätsdebatte wird sowohl als Werkzeuge in der politischen Auseinandersetzung genutzt, übernimmt aber auch wichtige Vermittlungsfunktionen.

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Laufzeit
2013–2015
Abstract

Die Verschiebung zwischenstaatlicher Machtverhältnisse zugunsten aufsteigender Führungsmächte im ‚Globalen Süden‘ ist ein grundlegender Trend in der Weltpolitik. Die aufsteigenden Führungsmächte vertreten andere ökonomische Interessen und Ideen. Auf diese Weise verändern sie den Charakter der globalen Politischen Ökonomie in einem internationalen System, das sich durch eine Vielzahl von internationalen Institutionen auszeichnet, deren Zuständigkeitsbereiche sich teilweise überschneiden. Diese internationalen Institutionen reichen von formalen intergouvernementalen Organisationen, wie der WTO und dem IWF, über informelle Clubs (z.B. G7, BRICS, IBSA) bis hin zu allgemein akzeptierten Ideen und geteilten Normen.

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Laufzeit
2014–2018
Förderung
WZB
Abstract

Das internationale System besteht aus einer Vielzahl von Institutionen, die häufig in ihren Funktionen überlappen, aber nicht in eine hierarchische Ordnung eingebettet sind. Im Gegensatz zu Nationalstaaten und zur Europäischen Union (EU) fehlt dem internationalen System ein einheitlicher institutioneller Rahmen, innerhalb dessen Normkonflikte zwischen funktional überlappenden internationalen Institutionen vermittelt und gelöst werden (können). Vor diesem Hintergrund ist es eine viel diskutierte Frage, ob institutionelle Komplexität zwischenstaatliche Zusammenarbeit stärkt oder schwächt.

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Laufzeit
2013–2015
Förderung
WZB
Ehemalige Mitarbeiterin der beendeten Forschungsgruppe

Forschungsthemen

Demokratie | Governance und Recht | Internationale Beziehungen
Ehemalige Gastwissenschaftlerin der beendeten Forschungsgruppe

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen
Ehemaliger Mitarbeiter der Abteilung

Forschungsthemen

Internationale Beziehungen