Die Neuzeit hat nicht nur souveräne Staatsapparate, international operierende Handelskompagnien, einflussreiche Financiers und dezentrale Märkte hervorgebracht. Es hat sich auch ein spezifischer Machttypus formiert, der weder durch politische Strukturen noch durch ökonomische Strategien hinreichend beschreibbar ist. Er konstituiert sich allein über das Ineinanderwirken beider Pole.
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Expertenwissen wird für grenzüberschreitende Governanceprozesse immer wichtiger. Es entstehen transnationale Deutungseliten, deren Autorität aber auch bestehende Machthierarchien reproduziert und verfestigt. Parallel beobachten wir die Entstehung kritischer Gegeneliten. In diesem Vortrag wird nach dem transformativen Potenzial dieser kritischen Professionals gefragt, die im Sinne des Gemeinwohls und demokratischer Werte eine andere Politik verfolgen.
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Forschungsthemen
Das WZB und das Collège d’Etudes Mondiales / Fondation Maison des Sciences de l'Homme (FMSH) laden zur Teilnahme am Auftaktworkshop „Changing Societies: The World We Live In” im Rahmen des deutsch-französischen Forschungsprojekts "Neue Evaluations- und Beurteilungsrahmen zentraler gesellschaftlicher Veränderungen" ein.