In einer repräsentativen Befragung wurden Anfang 2016 im Auftrag des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster 1.200 in Deutschland lebende Türkeistämmige zu ihrer Sicht auf Probleme der Integration sowie zu ihren religiösen und politischen Haltungen befragt. 90 Prozent von ihnen fühlen sich, so sagen sie, wohl in der Bundesrepublik. Zugleich sehen sich mehr als die Hälfte als Bürger zweiter Klasse und beklagen, dass sie als Türkeistämmige in Deutschland keine Anerkennung erfahren.
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Unter dem Stichwort „neue Lebensverlaufspolitik“ werden seit Längerem viele Modelle diskutiert, die auf eine nachhaltige und selbstbestimmte Gestaltung von Arbeits- und Lebenszeit zielen. Dies ist für junge Familien mit Kindern wichtig und für alle, die Angehörige pflegen wollen. Aber auch Menschen, die sich weiterbilden oder bürgerschaftlich engagieren möchten, haben ein Interesse an „ungebundenen“ Auszeiten oder daran, oftmals stark verdichtete Erwerbsarbeit durch Phasen der Muße zu entschleunigen.
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Democratic innovations have become a buzzword in recent years. In academic research, politics and the media, they have been heralded as a solution to the crisis of democracy. However, there is still very little comparative research on these new institutional designs for citizen participation. Without empirical knowledge, the question whether participatory innovations may enhance democracy remains a normative one.