Soziale Ungleichheit ist mehr als nur die Frage nach wenig oder viel Geld. Auch die Berichterstattung darüber sollte deshalb mehr umfassen als nur Zahlen oder Einzelschicksale. Es geht um ein System und Strukturen, die nicht immer ausreichend beleuchtet werden. Wie können Medien besser über Ungleichheit recherchieren und berichten? Auf der Fachkonferenz diskutieren Journalist*innen gemeinsam mit Expert*innen, wie der Blick auf das Thema soziale Ungleicheit geweitet und geschärft werden kann.
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Krisen bringen Veränderung. Die Covid-19-Pandemie hat Sicherheiten in Frage gestellt, Spannungen sichtbar gemacht und die Frage nach gesellschaftlichem Wandel aufgeworfen. Inzwischen ist vieles wieder „beim Alten“ – doch was heißt das in Zeiten von Klimakrise und Krieg überhaupt? Wie arbeiten wir und wie lassen sich Arbeit und Leben besser vereinbaren, welche Folgen hat der technische Wandel, welche Rolle kommt dem Staat zu und wohin soll es gehen in Anbetracht sich zuspitzender Krisen?
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In my PhD thesis I investigate which micro and macro level factors impact citizens’ attitudes towards who should and who should not become parents. My research perspective is on comparing post-industrial countries since 1980. Examples such as rollbacks in reproductive rights, contestation of medically assisted reproduction and nativist rhetoric from radical right parties show that the topic of procreation and parenthood is at the center of political discourse worldwide. I argue that a common thread in these debates is the question of who is expected, allowed and denied to participate in the continuation of a citizenry.