Zweiter Integrationsindikatorenbericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Abstract

Die Bundesregierung hat sich im Nationalen Integrationsplan zur Umsetzung eines Integrationsmonitorings verpflichtet, das die Entwick­lung der gesellschaftlichen Integration in Deutschland auf einer soliden empiri­schen Basis beobachtet und damit ein evidenzbasiertes Instrument zur Steuerung der Integra­tions­politik zur Verfügung stellt. Geeignete Indikatoren sollen anzeigen, inwieweit die sozia­len Prozesse einer umfassenden Integration von Migrantinnen und Migranten fortgeschritten sind. Gradmesser ist das Maß an Chancengleichheit in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.

Mit dem zweiten Bericht wurde der Prozess des indika­toren­ge­stützten Monitorings fortgeführt, präzisiert und um eine Perspektive auf den zeitlichen Verlauf erweitert. Neben beschreibenden Statistiken werden ausgewählte Indikatoren mit anspruchsvollen multivariaten Verfahren vertieft analysiert, um zu zeigen, inwie­weit die in vielen Dimensionen der Lebenslage ungünstigere Position von Migranten durch sozioöko­nomische und kulturelle Faktoren erklärt werden kann. Das WZB hat diese Analysen zu den Themenbereichen frühkindliche Bildung (Inanspruchnahme vorschulischer Tages­be­treu­ung), Schulbildung (besuchte Schulform von Jugendlichen), Arbeitsmarktinte­gration unter besonderer Berücksichtigung von Bildungseffekten sowie gesellschaft­liches Engagement übernommen.

Forschungsthemen

Migration, Integration und interkulturelle Konflikte
Mitarbeiter/innen
Laufzeit
2011
Förderung
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Kooperationspartner
Dr. Dietrich Engels und Dr. Regine Koeller, ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH