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Theoretical background and objectives
Forschungsthemen
Theoretical background and objectives
Forschungsthemen
Das Projekt ist Teil eines von der EU unter Horizon 2020 geförderten Forschungskonsortiums zur Analyse der Ziele, Aktionsfelder, Instrumente und Wirkungen einer europäischen „Cultural, Science and Innovation Diplomacy“ im globalen Kontext ("EL-CSID: European Cultural, Science and Innovation Diplomacy"). In seinem Zentrum steht „science diplomacy“ als ein neues Spielfeld der Außenpolitik von Nationalstaaten, internationalen Organisationen und nicht-staatlichen Akteuren, die sich in ihrer Konkurrenz um Einflusssphären, Zugang zu Ressourcen, Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit auch der Wissenschaft bedienen.
Forschungsthemen
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In öffentlichen wie sozialwissenschaftlichen Debatten wird seit längerem immer wieder die These vertreten, dass ökonomische Unsicherheiten in den westlichen Gesell-schaften zugenommen hätten und dass dazu auch ein Abbau wohlfahrtsstaatlicher Sicherungsmechanismen beigetragen habe. Der empirische Gehalt dieser These ist bislang kaum ausreichend geprüft worden. Vor diesem Hintergrund untersucht das Forschungsvorhaben auf Grundlage deutscher und US-amerikanischer Längs-schnittdaten, wie sich die wirtschaftlichen Folgen zentraler Lebensrisiken (Arbeitslosigkeit, Alter, Krankheit, Familiengründung, Trennung und Alleinerziehung) zwischen den beiden Ländern unterscheiden und wie sie sich über die Zeit entwickelt haben.
Forschungsthemen
Die politische Partizipation von Unterschichten ist bekanntermaßen niedriger als diejenige von Mittel- und Oberschichten. International vergleichende Studien haben jedoch gezeigt, dass sich das Ausmaß der soziostrukturellen Unterschiede in der politischen Partizipation deutlich zwischen den Gesellschaften unterscheidet. Das Projekt untersucht Ursachen und Folgen der unterschiedlichen Intergrationskraft von westlicher Demokratien. Warum gelingt es einigen Demokratien besser als anderen, ihre Unterschichten in das politische System zu integrieren?
Das EQUALSOC-Projekt ist ein sog. „Network of Excellence“ (NoE), das die Forschung in den Bereichen wirtschaftlicher Wandel, Lebensqualität und sozialer Zusammenhalt in Europa mobilisieren und weiterentwickeln will. Neben dem WZB nehmen 13 weitere Institute bzw. Universitäten teil. Es handelt sich um Institute aus Schweden (SOFI), den Niederlanden (AIAS), Frankreich (CNRS), Italien (DSRS, Biocca, University of Turin), Irland (ESRI), Deutschland (MZES, WZB), Großbritannien (Nuffield), Spanien (UPF), Estland (UT) und Belgien (CSB). Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert.
Projektziel:
Das Forschungsvorhaben will anhand des Vergleichs ausgewählter Länder (Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden) Variationen des Wohlfahrtsstaats mit den Lebensbedingungen, Beziehungsmustern und Einstellungen verschiedener Generationen verknüpfen.
Die Erweiterung der Europäischen Union hat das Interesse an einer systematischen Erfassung der Lebensqualität in verschiedenen Regionen Europas verstärkt. Vier Drittmittelprojekte der Abteilung haben sich dieser Thematik mit dem Ziel gewidmet, einen umfassenden und systematischen Vergleich der Lebensbedingungen in 28 europäischen Ländern (EU-15, neue Mitgliedsstaaten, Türkei) zu erarbeiten. Im Jahr 2002 wurden mit dazu eigens harmonisierten Eurobarometer-Daten verschiedene Lebensbereiche näher untersucht und Berichte zur Einkommenssituation und sozialer Ausgrenzung, zu Arbeitsbedingungen, zu Fertilität, Gesundheit und Pflege sowie zur allgemeinen Lebenszufriedenheit erstellt.