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Societal IT systems development. Towards a discursive process-oriented multi-perspective approach to co-designing, -operating, -assessing, and -regulating societally relevant IT systems
Computermodelle spielen eine zunehmend wichtige Rolle in politischen Prozessen, von der Politikberatung zur algorithmischen Governance. Das Dissertationsprojekt untersucht das Verhältnis zwischen den Wissensproduktionspraktiken, die Modellen unterliegen, und den Governancepraktiken, die auf sie zurückgreifen. Es soll dadurch versucht werden zu verstehen, wie verschiedene Formen der Modellierung in verschiedene Formen des Regierens übersetzt werden.
In seinem Dissertationsprojekt untersuchte Florian Irgmaier die Mechanismen, durch die Wissenschaft und Technik gesellschaftliche Vorstellungen über Mögliches und Machbares prägen. Hierfür entwickelte er begriffliche und theoretische Grundbausteine einer allgemeinen Soziologie der Konstruktion von Möglichkeitshorizonten. Auf dieser Grundlage arbeitete er die besonderen Prozesse heraus, durch die Forschung und Technisierung die Bedingungen des Nachdenkens über die Zukunft verändern: die Trivialisierung von Ereigniszusammenhängen, die Einrichtung auflösungssteigernder Wahrnehmungsmedien und die Konstitution neuer Objekte.
In den letzten Jahren hat sich die chinesische Regierung an einer Vielzahl von Bemühungen zur Schaffung multilateraler Institutionen beteiligt. Seit 1990 ist China institutioneller Initiator oder Gründungsmitglied von mindestens 21 verschiedenen multilateralen Initiativen. Diese reichen von neuen multilateralen Entwicklungsbanken, zwischenstaatlichen Sicherheitsorganisationen und Organisationen für Weltraumtechnologie bis hin zu transnationalen öffentlichen Policy-Foren, interregionalen Gruppierungen und Menschenrechtskonferenzen (siehe Stephen, 2021 für einen Überblick).
Ever since Aristotle, political theorists have posited on the nature of the bond (tie, connection, attachment) that links a citizen to a polity. However, there is little agreement on what that “something” should be. International law has been silent on the issue. This is perplexing due to the international nature of citizenship, sometimes referred to as an ‘international filing system’. (Brubaker 1992)
Dieses Forschungsvorhaben ist Teil eines größeren Projekts am Institut für sozialwissenschaftliche Forschung – ISF München.
Prof. Dr. Jeanette Hofmann und Dr. Clara Iglesias Keller untersuchen die Beziehung zwischen künstlicher Intelligenz und demokratischen Institutionen mit besonderem Fokus auf das Zusammenspiel dieser Technologien und politischer Teilhabe.
Im Rahmen des Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Nachwuchspakt) sollte ein durch bessere Planbarkeit und Sicherheit ausgezeichneter alternativer Karriereweg für Nachwuchswissenschaftler geschaffen werden. Angelehnt an dem im anglo-amerikanischen Raum bereits üblichen Tenure System, wurden in zwei Auswahlrunden (2017, 2019), an 75 Hochschulen 1000 Tenure-Track Professuren vergeben, welche bis 2032 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden.
Das Projekt vergleicht die Kontexte, in denen Deutschland und Brasilien eigene Regelungen und Vermittlerhaftung für Social-Media-Plattformen entwickelt haben. Es untersucht auch die Rolle solcher Regelungen im digitalen Umfeld, ihre Anwendung und Wirksamkeit für relevante Online-Vortragsveranstaltungen seit deren Bekanntgabe sowie die Rolle von Ereignissen, Akteuren und Interessen, die den politischen Entscheidungsprozess in diesem Bereich vorangetrieben haben.
Im Forschungsprojekt Generative Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt (GENKIA) untersuchen wir die Bedeutung von generativer KI für Individuen, Organisationen und Berufsfelder. Das Ziel ist, die Erfahrungen von Beschäftigten mit generativer KI zu erfassen und mögliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Arbeitsqualität zu analysieren. Außerdem erforschen wir, unter welchen Bedingungen Arbeitsprozesse durch den Einsatz von generativer KI unterstützt werden können.
Zusammenhalt, Solidarität und ein Gefühl von Zugehörigkeit sind Grundpfeiler des menschlichen Miteinanders und einer funktionierenden Demokratie. Sie sind von enormer Bedeutung für das individuelle Wohlbefinden sowie für Kultur, Sport und viele andere Bereiche. Daher ist es entscheidend zu verstehen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt identifiziert und gemessen werden kann, was ihn fördert und was gegen Polarisierung und Ausgrenzung hilft. Dieses Projekt untersucht den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus der Perspektive junger Menschen – also jener, die am Übergang von der Schule ins Berufsleben stehen und die Zukunft gestalten werden. Wie bewerten sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Was verstehen sie darunter?