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Project summary: There is increasing research on the impact of the 24 hours/7 days economy on children’s health and wellbeing in the Global North countries. This research elucidates whether and how parents’ work hours (time) and work schedules (timing) affect children’s physical and mental health and educational outcomes. However, the research is sparse or nonexistant in the Global South.
In ihrem Promotionsprojekt untersucht Stefanie Oelker die politischen Teilhabemuster von Studierenden in Deutschland mithilfe der Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Das Projekt hat zum Ziel, die Merkmale und Kompetenzen zu erforschen, die das politische Engagement von Studierenden beeinflussen, und gleichzeitig potenzielle gesellschaftliche Ungleichheiten innerhalb dieser scheinbar privilegierten Gruppe der Studierenden zu analysieren.
Die empirische Studie untersucht den Einfluss der Familienform und des Familienklimas auf den Bildungserfolg von Kindern. Dazu werden die umfangreichen NEPS-Daten sowie die pairfam-Daten genutzt, um unterschiedliche Familienkonstellationen und deren Dynamiken zu analysieren. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen familiären Rahmenbedingungen und dem Bildungserfolg von Kindern aufzuzeigen. Die Ergebnisse können wichtige Impulse für die Bildungspolitik und Unterstützungsangebote für Familien geben.
Das übergeordnete Ziel des von Horizon Europe finanzierten Gemeinschaftsprojekts FORSEE ist die Entwicklung eines neuen Governance-Ansatzes von Künstlicher Intelligenz (KI), der KI-Entwicklung auf der Grundlage eines neuen Bewertungsrahmens für KI-Anwendungen effektiv in Richtung „erfolgreicher“ Ergebnisse für die Gesellschaft als Ganzes lenken kann.
The ORA-funded project is a collaboration between the WZB Politics of Digitalisation Group (coordinator), the CNRS Centre Internet et Société (CIS) in Paris, France, and the Université de Montréal, Canada. The project considers that Digital Sovereignty (DS) claims, policies and practices are key expressions of shifting power relations in a world marked by digital interconnectedness and (geo)political tensions.
Soziale Medien sind nach wie vor ein zentraler Ort für die Diskussion politischer Inhalte. Anders als in nicht-digitalen Räumen gibt es hier allerdings spezifisch digitale Architekturen und Ordnungsprozesse, die diese Diskussionen strukturieren und damit auch inhaltlich beeinflussen. Das Projekt geht diesen Strukturierungsfaktoren auf den Grund. Und beleuchtet aus der theoretischen Perspektive des „deliberative systems approach“ den Einfluss dieser Faktoren auf demokratische Systeme auf Mikro-, Meso- und Makro-Ebene. Hierfür werden empirische Erkenntnisse aus fachlich sehr unterschiedlich gelagerten Studien herangezogen und Erkenntnisse über die Entwicklung demokratischer Qualität unter diesen Einflüssen gewonnen.
Im Rahmen einer Fairwork-Studie untersucht und bewertet das Projekt die Arbeitsbedingungen auf digitalen Arbeitsplattformen, und beschäftigt sich dabei insbesondere damit, wie sich algorithmischen Managements auf die Arbeit auswirkt und welche Formen der Organisierung von Beschäftigten sich in der Plattformökonomie herausbilden.
In meinem Promotionsprojekt untersuche ich Veränderungen in den Berufswünschen von Jugendlichen seit dem Jahr 2000. Dazu werde ich zum einen explorativ Trends darstellen, welche Berufe Jugendliche in der 9. Klasse anstreben. Zum anderen werde ich analysieren, inwiefern die Berufswünsche von Jugendlichen durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen, beispielsweise die Expansion der Gymnasien oder den berufstrukturellen Wandel, beeinflusst werden.
Forschungsthemen
In ihrem Promotionsprojekt befasst sich Agnetha Orth mit Personen im Rentenalter und der Frage, welche Rolle Weiterbildung in dieser Lebensphase spielt. In der Nacherwerbsphase stehen non-monetäre Erträge von Bildung, vor allem die subjektive Lebenszufriedenheit, im Vordergrund. Die Soziologin untersucht diese Themen mit den Daten der NEPS-Panelstudie.
Im Mittelpunkt dieses Projekts steht der Zusammenhang zwischen Familienbildungsprozessen und der Teilnahme an berufsbezogener non-formaler Weiterbildung in Deutschland und Großbritannien. Auch heute, in Zeiten steigender Erwerbsbeteiligung von Frauen, hat Mutterschaft weiterhin destabilisierende Auswirkungen auf weibliche Erwerbskarrieren. Eine regelmäßige Teilnahme an Weiterbildung könnte ein wichtiges Instrument sein, um die Erwerbsverläufe von Müttern zu stabilisieren und die negativen Folgen der Mutterschaft auf die berufliche Karriere abzumildern. Jedoch werden Kinderbetreuung und andere familiäre Verpflichtungen, insbesondere für Frauen, als große Hindernisse für die Teilnahme an berufsbezogener Weiterbildung wahrgenommen.