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Dissertationsprojekt
Dissertationsprojekt
In this dissertation, I explore the role of migratory imaginaries as the socio-cultural ground of the formation of migration aspirations and their implications for the various stages of the migration process. Based on over 80 semi-narrative interviews and additional participant observation with Senegalese migrants, returnees, migrants’ family members and friends, and experts in Senegal, Germany and Italy, as well as a netnography of Senegalese migrants’ profiles on social media and representative survey data from two regions in Senegal, this dissertation follows a mixed-methods and multi-sited approach.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik schützt in Art. 7 Abs. 4 Satz 1 die Freiheit, private Schulen zu errichten und zu betreiben. Die Verfassung enthält in Art. 7 Abs. 4 Satz 2 bis 4 jedoch auch Vorgaben die sicherstellen sollen, dass private Ersatzschulen der Aufsicht der Schulbehörden unterstehen, bestimmte Qualitätskriterien einhalten und für Schüler*innen aller Einkommensschichten zugänglich sind. Letzteres soll die Entstehung von sozial abgeschotteten Eliten- oder Standesschulen verhindern.
Ziel dieses Forschungsprojekts ist es zu untersuchen, inwiefern die zunehmende Kluft zwischen reichen Eliten und der Allgemeinbevölkerung den Zusammenhalt einer Gesellschaft untergräbt. Das Auseinanderdriften der Lebensstile, Netzwerke, Chancen und Möglichkeiten sowie Weltanschauungen der Vermögenden und anderen Gesellschaftsmitgliedern kann dazu führen, dass letztere ihren Glauben an Chancengleichheit, ihr Vertrauen in den Staat oder ihr zivilgesellschaftliches Engagement in Frage stellen. In diesem Sinne könnte hohe und steigende relative Vermögensungleichheit eine direkte Bedrohung für den sozialen Zusammenhalt darstellen.
Aktuelle Publikationen:
Discussion Paper (07-2026)
"Resisting the Far Right. A Systematic Analysis of Civil Society Strategies" hier: https://bibliothek.wzb.eu/pdf/2026/zz26-602.pdf
Unser Policy Brief (12-2025)
"Wirksam gegen Rechtsaußen. Eine systematische Analyse zivilgesellschaftlicher Strategien gegen die extreme Rechte" hier: https://www.econstor.eu/handle/10419/334463
Hintergrund des Projekts
(DFG Initiation of International Collaboration Programme)
The Project
Obwohl formale Hürden wie der ungleiche Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt weitgehend beseitigt sind, gibt es weiterhin große Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Warum ist das so? Dieses Projekt untersucht, wie soziale Erwartungen, Stereotype und Interaktionsdynamiken in privaten Lebensbereichen Fortschritt bei der Gleichstellung verhindern. Aufbauend auf dem Konzept einer „stalled and uneven gender revolution“ (England 2010) untersucht das Projekt die versteckten Hürden, die zu dauerhaften Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt beitragen.
Projektbeschreibung
Es wird zurzeit in der wissenschaftssoziologischen und wissenschaftspolitischen Debatte viel diskutiert und auch spekuliert über die intendierten und nicht intendierten Wirkungen von Evaluationen auf die Koordinations- und Organisationsformen der Wissenschaft sowie auf ihre epistemischen Praktiken. Um überhaupt Effekte auslösen zu können, müssen Anschlussfähigkeiten an wissenschaftliche oder wissenschaftspolitische Handlungsmaximen und Referenzrahmen geschaffen werden, die in drei empirischen, international vergleichenden Teilprojekten beleuchtet werden sollen. Sind Evaluationen ein neues Element der Profession Wissenschaft? Gelingt es der Profession sich extern initiierte Evaluationen als systemeigenes Element anzueignen und zu integrieren?
Forschungsthemen
Labor shortages and skills mismatches pose significant challenges for Germany and other advanced economies, which are further exacerbated by the retirement of the baby boomer generation, the digital transformation and the ecological transformation of the economy. These developments are fundamentally changing labor demand, task structures and skill requirements, leading to a growing mismatch between skills offered and skills needed.
Forschungsthemen
This project investigates the underlying causes of gender gaps in the labor market, emphasizing skill mismatches, task divisions, social norms, and implicit gender biases.
By employing quasi- and survey-experimental methods with data from Germany and OECD countries, the research examines policies like parental leave and public child care.
It explores the effects of these factors on skill development and wage perceptions, particularly related to parenthood status and cultural norms.