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Im Te Papa Nationalmuseum in Wellington, Neuseeland, betrachten Menschen eine Ahnengalerie - und sehen sich dabei selbst, man beachte den Spiegel (s. Abb. auf dem Cover des Printheftes). Schichten, Stadtteile, Länder: Wo es losgeht, bestimmt stark mit, wie es weitergeht. Der Bedeutung von Herkunft widmet sich das neue Heft der WZB-Mitteilungen.

Berufswahl im Kontext regionaler Arbeitsmärkte

Matthias Flohr, Laura Menze und Paula Protsch

Die Annahme, dass die regionale Berufsstruktur Jugendliche in ihrer Berufswahl beeinflusst, findet sich bereits bei den Klassikern der Soziologie: Schon 1931 stellte Paul F. Lazarsfeld die These auf, dass die Berufswahl der Jugendlichen sich „[...] als Niederschlag äußerer Eindrücke gestaltet.

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Zusammenfassend lässt sich schlussfolgern, dass die regionale Herkunft von Jugendlichen einen Einfluss auf ihre Berufswahl hat: Die regionale Berufsstruktur ist ein wichtiger sozialräumlicher Faktor, der über formale und informelle Barrieren hinaus, die durch das Niveau des Schulabschlusses und das Geschlecht bestehen, die Berufsfindungsprozesse prägt.

Eine Brücke zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Gestaltung schlägt dieser Comic-Essay. Er erklärt das Ehegattensplitting und gibt einen Anstoß, über eine gerechtere Aufteilung von Einkommen, Erwerbs- und Sorgearbeit nachzudenken.

Ehemalige studentische Hilfskraft der Abteilung
Ehemalige Stipendiatin der Abteilung

Herzlichen Glückwunsch, Peter Katzenstein! Der WZB-Forschungsprofessor wurde am 1. Oktober mit dem Skytte Prize in Political Science 2020 ausgezeichnet - gemeinsam mit dem Preisträger 2021, David D. Laitin.